Künftiger Bundespräsident Steinmeier ruft zu Mut auf
12. Februar 2017, 14:37 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts) - Der künftige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in einer kurzen Rede nach seiner Wahl vor der versammelten Bundesversammlung zu Mut aufgerufen. "Wir brauchen den Mut zu sagen, was ist und was nicht ist", so Steinmeier. Dazu gehöre auch der Anspruch, selbst unterscheiden zu können, was Fakt und was Lüge ist.
"Mut zuzuhören, das eigene Interesse nicht absolut zu setzen", ergänzte Steinmeier. Das Fundament der Demokratie sei nicht unverwundbar, aber stark. Die heutige Zeit sei eine schwere Zeit, "aber sie ist unsere Zeit", so der künftige Bundespräsident. Er wurde kurz zuvor bereits im ersten Wahlgang mit 931 von 1239 abgegebenen gültigen Stimmen in der Bundesversammlung gewählt. Die Amtszeit des bisherigen Bundespräsidenten Joachim Gauck endet am 18. März 2017.
"Mut zuzuhören, das eigene Interesse nicht absolut zu setzen", ergänzte Steinmeier. Das Fundament der Demokratie sei nicht unverwundbar, aber stark. Die heutige Zeit sei eine schwere Zeit, "aber sie ist unsere Zeit", so der künftige Bundespräsident. Er wurde kurz zuvor bereits im ersten Wahlgang mit 931 von 1239 abgegebenen gültigen Stimmen in der Bundesversammlung gewählt. Die Amtszeit des bisherigen Bundespräsidenten Joachim Gauck endet am 18. März 2017.

