Krypto-Unternehmen verlassen die Ukraine—Weld Money ist das neueste Beispiel

28. Mai 2025, 23:49 Uhr · Quelle: BTCStar
Weld Money schließt aufgrund militärischer Kontrollen und unklarer Regulierungen in der Ukraine, was den Krypto-Markt weiter schrumpfen lässt. Auch andere Unternehmen ziehen sich zurück, während unklare Gesetze und wachsende Kosten die Fintech-Branche stark belasten.

Der Markt für Krypto-Karten in der Ukraine schrumpft schnell. Weld Money, ein Fintech, das es Menschen ermöglichte, Krypto über eine Mastercard-gebundene Karte auszugeben, schließt im Land seine Türen. Nutzern wurde mitgeteilt, dass sie ihr Geld bis Ende nächsten Monats abziehen sollen, um nicht den Zugang zu verlieren.

Gemäß Unternehmensposts in sozialen Medien führten militärische Kontrollen unter Kriegsrecht und unklare Regeln zur Entscheidung. Das Startup begann vor fünf Jahren mit einem Super-App-Angebot für Bankkonten. Im Jahr 2022 arbeitete es mit Unex Bank zusammen, um eine Karte einzuführen, die mit Wallets auf WhiteBIT und Huobi (jetzt HTX) verknüpft ist. Man konnte mit USDT, USDC, BUSD oder DAI in jedem Geschäft bezahlen, das Mastercard akzeptiert.

Krypto-Kartenfirma steht vor strengen Kontrollen

Berichten zufolge erlebte Weld Money Dienstunterbrechungen, da Kontrollpunkte und verschärfte Kontrollen Transaktionen verlangsamten. Einige Nutzer meldeten bereits im März Probleme im Telegram-Kanal des Unternehmens. Jede Verzögerung beeinträchtigte die reibungslosen Abhebungen und Zahlungen, die Karteninhaber erwarteten.

Regulierungen bremsen das Wachstum von Fintech

Im April plante der ukrainische Wertpapierregler, Krypto-Einkommen mit 18% zu besteuern und den Verteidigungszuschlag von 1,5% auf 5% anzuheben. Gesetzgeber haben einen wichtigen Gesetzentwurf „Über virtuelle Vermögenswerte“, der die Unsicherheit beseitigen sollte, ins Stocken gebracht. Solange die Regeln nicht klar sind, zögern Unternehmen, die stabile Bankbeziehungen benötigen, neue Dienste einzuführen.

Weitere Unternehmen ziehen sich ebenfalls zurück

Weld Money ist nicht allein. Im Januar erklärte Kuna, eine lokale Börse, dass es den Handel einstellen würde. Im März schloss das Büro für Wirtschaftssicherheit die Seite wegen angeblicher Steuerhinterziehung. Am 20. Mai stoppte der Wallet-Anbieter Trustee Plus neue Anmeldungen und verwies auf dieselben rechtlichen Unklarheiten.

Heimische Innovationen stehen vor dem Aus

Nach Aussagen von Fintech-Führern sind die steigenden Kosten im Zusammenhang mit dem Krieg nicht das einzige Problem. Neue Beschränkungen der Geldflüsse machen die Budgetierung schwierig. Wenn große Zahlungssysteme versagen, können kleine Startups nicht gleichzeitig Technikerteams und Compliance-Prüfungen finanzieren.

Ausblick hängt von den Gesetzgebern ab

Laut Analysten, die Kiew beobachten, könnte ein Erlass des OVA-Gesetzes die Situation ändern. Klare Regeln zu Gewinnsteuern und Militärabgaben könnten das Vertrauen wiederherstellen. Doch selbst dann werden wahrscheinlich vor allem große globale Unternehmen mit umfassenden Compliance-Teams bleiben.

Die Ukraine möchte ein Zentrum für Blockchain-Arbeit sein. Doch bis Frieden und Bürokratie aufgeholt haben, könnten lokale Akteure die Risiken als zu hoch einschätzen. Vorerst werden Kunden gezwungen sein, ihre Gelder zu verlagern. Und die leeren Schreibtische in kleinen Krypto-Unternehmen werden als Beweis dafür stehen, dass in einem Land unter Kriegsrecht Unsicherheit teuer ist.

Finanzen / Crypto / Krypto-Karten / Weld Money / Ukraine
28.05.2025 · 23:49 Uhr
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