Kritik an Musks X: Streit um KI-Bilder eskaliert
Die britische Regierung hat mit scharfen Worten auf die jüngsten Entwicklungen rund um die KI-Bildergenerierungsfunktion der Plattform X, ehemals bekannt als Twitter, reagiert. Trotz vermeintlicher Änderungen, die den Zugang auf zahlende Nutzer beschränken, bezeichnete die Downing Street diesen Schritt als 'eine Beleidigung für die Opfer von Frauenfeindlichkeit und sexueller Gewalt'. Angesichts der andauernden Ermöglichung der Erstellung sexualisierter Abbildungen, selbst solcher von Kindern, wird das Vorgehen der Plattform als oberflächlich kritisiert. In der Europäischen Union entbrannte ebenfalls eine Kontroverse, da die US-Firma unter Druck steht, die internen Dokumente rund um die KI, bekannt als Grok, bis Jahresende bereit zu halten.
Die EU zweifelt daran, dass X die europäischen Digitalgesetze einhält und fordert Klarheit, insbesondere in Anbetracht der andauernden Bereitstellung problematischer Inhalte. Auch die britische Regierung betont, dass dieser Ausbau zu einem zahlungspflichtigen Dienst keine wirkliche Lösung darstelle und weiterhin 'alle Optionen' geprüft werden. Während die Plattform mit der Beschränkung des Zugriffes auf Grok signalisiert, handeln zu können, äußern britische Stellen und EU-Behörden weiterhin starke Bedenken.
Keir Starmer, der britische Premierminister, kritisierte die Bereitstellung von Deepfake-Bildern scharf, insbesondere, wenn Kinder betroffen sind; für ihn sind diese Praktiken höchst besorgniserregend. Ministerin Liz Kendall entgegnete, dass sie erwarte, dass Ofcom die vollständigen rechtlichen Mittel ausschöpft, um gegen die Verstöße vorzugehen. In der Vergangenheit hatte der KI-Chatbot bereits durch umstrittene Äußerungen, etwa Lob für Hitler, für Aufsehen gesorgt. Ein Entschuldigungsschreiben von Silvester, das ein Entgleisen bei der Sicherheitsüberprüfung einräumen musste, unterstreicht das anhaltende Problem der Plattform.
Der Einsatz von rechtlichen Instrumenten, wie sie das britische Online Safety Act vorsieht, könnte in Zukunft bedeutende Konsequenzen für X haben, sollte keine umfassende Regelkonformität erreicht werden.

