Kreml-Vertrauter Dmitrijew weist Vorwürfe im Epstein-Skandal entschlossen zurück
In einer bemerkenswert deutlichen Wortwahl hat Kirill Dmitrijew, ein enger Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Behauptungen über eine Verstrickung russischer Geheimdienste in den Skandal um den inhaftierten und später verstorbenen Jeffrey Epstein zurückgewiesen. Dmitrijew reagierte auf Vorwürfe des polnischen Premierministers Donald Tusk auf der Social-Media-Plattform X und bezeichnete diese als 'verzweifelte Lügen' der 'linken Eliten'. Diese hätten seiner Meinung nach in Anbetracht der Anschuldigungen Panik ergriffen und versuchten nun, die Öffentlichkeit zu täuschen.
Dmitrijew ging in seinen Äußerungen noch weiter und spekulierte über mögliche Verbindungen von Epstein zu hochrangigen internationalen Institutionen. In einer bemerkenswerten Wendung vermutete er, dass das Nobelpreiskomitee von Epstein beeinflusst sein könnte, insbesondere im Hinblick auf die überraschende Verleihung des Friedensnobelpreises an den damaligen US-Präsidenten Barrack Obama im Jahr 2009. Auch das politische Geschehen in der Ukraine von 2014 sieht Dmitrijew in einem neuen Licht und vermutet Epsteins Einfluss beim Machtwechsel in Kiew.
Der Epstein-Skandal, der durch den Missbrauchsring, den Epstein betrieb, an die Öffentlichkeit gelangte, hat längst globale Kreise gezogen und hinterlässt Spuren in der US-Politik, insbesondere im Weißen Haus. Die Verbindungen Dmitrijews in die USA sind indes ebenfalls von Interesse, nicht zuletzt durch seine Kontakte zu Steve Witkoff, einem Sondergesandten von Ex-Präsident Donald Trump. Der Skandal sorgt für anhaltende Spannungen und beeinflusst weiterhin die internationale Diplomatie.

