Klare Kante: Friedrich Merz schließt Zusammenarbeit mit AfD kategorisch aus
CDU-Chef Friedrich Merz hat seine ablehnende Haltung gegenüber einer Zusammenarbeit mit der AfD erneut unmissverständlich bekräftigt und diese mit seinem Amt als Parteivorsitzender verknüpft. Bei einem Bürgerdialog im sauerländischen Meschede stellte er klar, dass unter seiner Führung keine Kooperation mit einer Partei erfolgen werde, die die Errungenschaften Deutschlands der vergangenen Jahrzehnte in Frage stelle. Mit deutlichen Worten kritisierte Merz die AfD als unvereinbar mit den Grundwerten der CDU und unterstrich, dass es keinerlei Übereinstimmungen zwischen den beiden Parteien gebe.
Merz betonte, die AfD sei gegen die Europäische Union, die Europäische Währungsunion, die Nato und die Wehrpflicht – all das, was die Bundesrepublik stark gemacht habe. Der CDU-Chef distanzierte sich dennoch von der Idee eines AfD-Verbotsverfahrens und verwies auf die hohen rechtlichen Hürden. Er plädierte dafür, sich argumentativ mit der AfD auseinanderzusetzen und den Wählerinnen und Wählern in Deutschland ein überzeugendes Angebot zu machen, um deren Unterstützung für die AfD bei kommenden Wahlen zu minimieren.
Der CDU-Vorsitzende appellierte auch an die SPD, als Koalitionspartner gemeinsam notwendige Reformen aus der Mitte der Gesellschaft anzugehen. Merz zeigte sich entschlossen, den Beweis anzutreten, dass politische Reformen möglich sind.

