Kindergeld hat seit 2010 fast zehn Euro an Kaufkraft eingebüßt
24. Februar 2014, 07:17 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts) - Seit der letzten Erhöhung hat das Kindergeld 5,4 Prozent an Kaufkraft verloren. Das macht bei 184 Euro rund 9,95 Euro im Monat. Dies geht aus einer Anfrage der Linksfraktion im Bundestag an das Statistische Bundesamt hervor, die der "Welt" vorliegt.
"Die jahrelange Nichtanpassung des Kindergelds ist eine versteckte Steuererhöhung für die Mitte", sagte der Linken-Bundestagsabgeordnete Klaus Ernst mit Blick auf die Zahlen. Er sieht keinen Spielraum für die Bundesregierung: Wenn sie den Kinderfreibetrag anhebe, müsse auch das Kindergeld steigen. "Das ist geltende Beschlusslage des Bundestags", sagte Ernst. "Alles andere ist Rechtsbruch. Wir plädieren für einen großen Erhöhungsschritt auf 200 Euro."
"Die jahrelange Nichtanpassung des Kindergelds ist eine versteckte Steuererhöhung für die Mitte", sagte der Linken-Bundestagsabgeordnete Klaus Ernst mit Blick auf die Zahlen. Er sieht keinen Spielraum für die Bundesregierung: Wenn sie den Kinderfreibetrag anhebe, müsse auch das Kindergeld steigen. "Das ist geltende Beschlusslage des Bundestags", sagte Ernst. "Alles andere ist Rechtsbruch. Wir plädieren für einen großen Erhöhungsschritt auf 200 Euro."

