Israelischer Geheimdienst setzt Aktivitäten im Iran unbeirrt fort
Der Chef des Mossad, David Barnea, hat Pläne angekündigt, wonach der israelische Auslandsgeheimdienst auch nach dem jüngsten Krieg im Iran weiterhin aktiv bleiben wird. In einem besonderen Video äußerte Barnea seine Dankbarkeit gegenüber den Agenten und betonte, dass die Einsätze des Geheimdienstes im Iran weiterhin fortgeführt und Projekte, die man genauestens kenne, beobachtet werden.
Seinen Worten zufolge habe Israel im Krieg Erfolge erzielt, die einst als fantastisch galten, was das Land nun sicherer und stärker mache. Ein besonderes Dankeschön richtete Barnea in seiner Rede auch an die CIA für deren Unterstützung bei gemeinsamen Operationen.
Trotz der Erfolge bleibt die Situation kritisch: Es sei eine moralische Pflicht, die rund 50 Geiseln im Gazastreifen – darunter 20 lebende Entführte – zurückzubringen. Berichten zufolge hat der Mossad maßgeblich an der Vorbereitung und Unterstützung eines Großangriffs auf den Iran mitgewirkt.
Die Agenten sollen dabei tief in iranisches Gebiet vorgedrungen sein und dort Präzisionswaffen sowie Drohnen platziert und bedient haben, um militärische Ziele wie Luftabwehrstellungen zu neutralisieren. Die iranische Reaktion bestand bislang in der Inhaftierung mutmaßlicher Mossad-Spione während des Konflikts.
Parallel zu den Mossad-Aktivitäten haben die USA an der Seite Israels in den Konflikt eingegriffen, was zu Bombardements iranischer Atomanlagen führte. Präsident Donald Trump erklärte, Anlagen in Isfahan, Natans und Fordo seien zerstört worden, bevor er eine Waffenruhe verkündete.

