Eulerpool News

Israel verschärft Druck auf Hamas: Drohungen und diplomatische Appelle

03. März 2025, 07:26 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Israel verstärkt den Druck auf die Hamas, um Geiseln freizulassen und eine Waffenruhe zu verlängern, während humanitäre Hilfslieferungen ins Gazastreifen gestoppt wurden. Internationale Stimmen warnen vor einer humanitären Katastrophe und fordern die Rückkehr zu Verhandlungen.

Die politischen Spannungen zwischen Israel und der islamistischen Hamas erreichen erneut einen kritischen Punkt. Nach dem Ende der Hilfslieferungen in den Gazastreifen zeigt sich Israel entschlossen, den Druck auf die Hamas zu verstärken, um eine Verlängerung der Waffenruhe sowie die Freilassung sämtlicher Geiseln zu erzielen.

Ein Szenario, das in Erwägung gezogen wird, wäre die erneute Umsiedlung der Bewohner vom Norden in den Süden des Gazastreifens. Sollte dies scheitern, droht die Unterbrechung der Stromversorgung in dem küstennahen Gebiet. Sollten auch diese Maßnahmen nicht die erwünschten Ergebnisse erzielen, plant Israel, zu militärischen Mitteln zu greifen.

Laut israelischer Berichterstattung liegt ein Plan bereit, der auf „maximalen Druck“ auf die Hamas abzielt. Damit drohen weitere militärische Aktionen, für die die Regierung auch einst zurückgehaltene US-amerikanische Bomben einsetzen könnte. Aktuell befinden sich nach israelischen Informationen noch 24 Geiseln in der Hand der Hamas.

Auch international verschärft sich der Ton. Unbekannte israelische Quellen äußerten gegenüber der "Jerusalem Post", dass der Hamas nur noch wenige Tage gegeben werden, um sich in den Verhandlungen über eine Geiselübergabe zu bewegen. Andernfalls würde Israel zu militärischen Handlungen zurückkehren.

UN-Generalsekretär António Guterres rief zu Anstrengungen auf, den Waffenstillstand aufrechtzuerhalten und die humanitäre Unterstützung wieder aufzunehmen. Tom Fletcher von den Vereinten Nationen betonte die Notwendigkeit, die humanitären Hilfslieferungen wieder in das abgeriegelte Gebiet zuzulassen.

Die Blockade der zugelassenen Hilfslieferungen wurde scharf kritisiert, darunter auch von der Organisation Ärzte ohne Grenzen. Caroline Seguin verurteilte den Stopp als Strategie, die die Versorgung der Bevölkerung inakzeptabel beschnitt. Dies führte bereits zu einem Anstieg der Lebensmittelpreise im Gazastreifen.

Al-Dschasira berichtete von Ängsten unter den Einwohnern, die von einer drohenden Hungersnot sprachen. Ägyptische, katarische und jordanische Politiker warnten ebenfalls vor einer humanitären Katastrophe. Badr Abdellaty, der ägyptische Außenminister, äußerte, der humanitäre Zugang dürfe nicht als Druckmittel missbraucht werden.

Israel bleiben in diesen diplomatischen Verhandlungen nur noch wenige Mitstreiter. Trotzdem betont Premierminister Benjamin Netanjahu die Unannehmbarkeit der Bedingungen seitens der Hamas und macht diese für die Misere verantwortlich.

Politics
[Eulerpool News] · 03.03.2025 · 07:26 Uhr
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