Israel intensiviert Offensive: Gazastreifen und neue Spannungen mit Iran
Israel hat in einer zentralen Entscheidung des Sicherheitskabinetts unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beschlossen, die Offensive gegen die Hamas im Gazastreifen zu verschärfen. Dies zielt darauf ab, den Druck auf die Hamas zu erhöhen, um weitere Geiseln freizulassen. Gleichzeitig genehmigte das Kabinett Pläne zur Wiederaufnahme von Hilfslieferungen in das Gebiet, um die humanitäre Lage zu lindern. Laut Berichten wird die Intensivierung der Angriffe nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump erfolgen. Bis dahin bemüht man sich um Verhandlungen mit der Hamas.
Generalstabschef Ejal Zamir bestätigte eine massive Mobilisierung von Reservisten, die reguläre Truppen an der Nordgrenze und im Westjordanland entlasten und in den Gazastreifen entsenden sollen. Der Konflikt verschärfte sich erneut nach einer zweimonatigen Waffenruhe, wobei die Verhandlungen über eine neue Waffenruhe bislang erfolglos blieben.
Die von Israel geplanten Hilfslieferungen werden kontrovers diskutiert. Die UN lehnen den Plan wegen humanitärer Bedenken ab und bezeichnen ihn als potentiell gefährlich. Der Plan, Hilfsgüter unter militärischen Bedingungen zu verteilen, könnte Zivilisten in Gefahr bringen und die humanitäre Situation verschärfen. Israel hingegen plant, diese Maßnahmen mit internationaler Hilfe umzusetzen.
Zusätzlich zu den Spannungen im Gazastreifen deutete Netanjahu eine Reaktion auf den Angriff der Huthi-Miliz auf den internationalen Flughafen an, bei dem acht Menschen verletzt wurden. Er machte den Iran als Unterstützer der Huthi verantwortlich und betonte, dass Israel darauf reagieren werde. Irans Regierung weist jegliche Beteiligung zurück und bezeichnet die Angriffe der Huthi als unabhängige Entscheidungen. Die USA stimmen sich eng mit Israel ab, um eine geeignete Antwort zu formulieren.

