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Innovativer Schulterschluss: Rheinmetall und MBDA Deutschland forcieren Laserwaffenentwicklung

05. Januar 2026, 16:29 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Foto: @Rafael Minguet Delgado via Pexels
Rheinmetall und MBDA erweitern ihre Kooperation bei Laserwaffen für die Marine, mit einem Joint Venture ab 2026 und Marktreife bis 2029.

Die Rüstungsunternehmen Rheinmetall und MBDA Deutschland planen, ihre Zusammenarbeit im fortschrittlichen Bereich der Laserwaffen weiter auszubauen. Ab dem ersten Quartal 2026 soll ein Joint Venture speziell für Marine-Laseraktivitäten ins Leben gerufen werden. Diese Ankündigung erfolgt nach einer bereits seit 2019 bestehenden Zusammenarbeit, bei der ein Demonstrator erfolgreich entwickelt und erprobt wurde. Dieser Prototyp wurde ein Jahr lang auf einem deutschen Marineschiff eingesetzt und befindet sich nun zur weiteren Erprobung an Land in Meppen bei der Bundeswehr. Die Unternehmen erwarten, dass das Produkt bis 2029 marktreif wird.

Laserwaffen stellen eine technologische Herausforderung dar und unterscheiden sich deutlich von den spekulativen Darstellungen in Science-Fiction-Filmen. Beispielsweise sind die Strahlen farblos und benötigen enorme Energie, weshalb Schiffe mit ihren starken Motoren und Energiereserven geeigneter erscheinen als landbasierte Fahrzeuge. Ein entscheidendes Thema bei der Entwicklung ist das Tracking: Die Sensorik der Waffe verfolgt das feindliche Objekt, berechnet den optimalen Zeitpunkt des Laserschusses und hält den Strahl stabil auf dem Ziel, auch bei schwierigen Bedingungen wie Wellengang auf See. Die Hauptanwendung für diese innovative Technologie liegt in der Drohnenabwehr.

Rheinmetall und MBDA haben in der Erprobungsphase des Demonstrators auf einem Marineschiff mehr als 100 Tests durchgeführt, wobei die Zielgenauigkeit und Effizienz der Waffe unter Beweis gestellt wurden. Diese Präzision ist entscheidend, um Unbeteiligte zu schützen. Ein heikler Punkt bleibt, dass Fehler zu gefährlichen Situationen führen könnten, sei es für Flugzeuge oder Zivilisten in der Nähe. Herausragend bei der Technologie von Rheinmetall und MBDA ist die Fähigkeit, einen winzigen Haltepunkt von der Größe einer Ein-Euro-Münze auf einem weit entfernten Ziel zu fixieren. Dies demonstriert die außergewöhnliche Präzision der Laserwaffe, was zusätzliche Sicherheit garantiert.

Der Rheinmetall-Manager Roman Köhne hebt hervor, wie schnell ein einzigartiges Produkt für die Bundeswehr angeboten werden könnte, ohne dabei die deutsche Souveränität und Versorgungssicherheit aus den Augen zu verlieren. Thomas Gottschild von MBDA betont zudem die nationale Wertschöpfung des Projekts mit der Prämisse „designed und made in Germany“.

Technologie / Laserwaffen / Rheinmetall / MBDA / Marine / Drohnenabwehr / Rüstung
[Eulerpool News] · 05.01.2026 · 16:29 Uhr
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