Innovationsschub in der Chemie: PCC SE und Chemours kooperieren in den USA
Die Duisburger PCC SE schreitet mit einem ambitionierten Projekt zur Errichtung einer Chloralkali-Anlage in DeLisle, Mississippi, voran. Auf dem Gelände der Titandioxid-Fabrik von The Chemours Company soll die hochmoderne Produktionsstätte entstehen.
Ein kürzlich geschlossener Chlor-Liefervertrag mit Chemours unterstreicht die strategische Partnerschaft, die auf umfassendem Know-how und langfristigen Geschäftsbeziehungen basiert. Die geplante Anlage strotzt vor technologischen Innovationen und soll eine beeindruckende Jahreskapazität von bis zu 340.000 Tonnen erreichen.
Neben Chlor wird das Nebenprodukt Natronlauge bei strategischen Partnern und auf dem freien Markt Absatz finden. Beginn der Bauarbeiten ist für Anfang 2026 angesetzt, während die Inbetriebnahme im Jahr 2028 erfolgen soll. Für die Region ist dieses Projekt ein bedeutender wirtschaftlicher Impuls.
Neben Vollzeitanstellungen bei PCC zählt es bis zu 1.200 temporäre Arbeitsplätze während der Bauphase zu schaffen. "Unsere Partnerschaft mit Chemours spiegelt unser Engagement wider, Geschäftsmöglichkeiten verantwortungsvoll und partnerschaftlich zu nutzen", betont Peter Wenzel, Vorstandsvorsitzender bei PCC SE.
Chemours setzt mit dieser Zusammenarbeit einen Meilenstein in seiner Strategie für operative Exzellenz. "Die Partnerschaft erlaubt es uns, Effizienzgewinne zu realisieren und gleichzeitig die lokale Verpflichtung zu stärken", erklärt Denise Dignam, CEO von Chemours. Die Kooperation mit der PCC-Gruppe ist ein Symbol für das Vertrauen und die Zukunftsorientierung beider Unternehmen.

