Indische Raketenmission auf unerwartetem Kurs – ISRO analysiert Anomalie
Bei der jüngsten indischen Raumfahrtmission hat eine Trägerrakete vom Typ PSLV-C62 unerwartet ihren Kurs verändert. Die indische Weltraumbehörde ISRO identifizierte am Ende der dritten Raketenstufe eine "Anomalie". Nun wird eine umfassende Untersuchung durchgeführt, um die Ursache dieser Änderung zu ermitteln. Die indische Raumfahrtagentur ISRO hielt sich mit Kommentaren zu einem möglichen Fehlschlag der Mission zunächst zurück.
Der ISRO-Vorsitzende V. Narayanan bestätigte jedoch dem Sender NDTV, dass eine Abweichung von der vorgeplanten Flugbahn tatsächlich festgestellt wurde. Ob die Mission erfolgreich abgeschlossen werden kann, bleibt derzeit offen. Der Start der 44,4 Meter langen PSLV-Rakete erfolgte vom Raumfahrtzentrum auf der Insel Sriharikota im Südosten Indiens.
Ziel der Mission war es, einen indischen Erdbeobachtungssatelliten sowie weitere Satelliten aus verschiedenen Ländern in eine niedrige Erdumlaufbahn zu transportieren. Bereits im Vorjahr war die PSLV beim 63. Einsatz von einer Störung betroffen.

