Hyperschall-Demonstration: Russlands Kinschal-Angriffe auf die Ukraine
Das russische Militär hat mit dem Einsatz von Kinschal-Hyperschallraketen jüngst seine Angriffsfähigkeiten gegen die Ukraine unter Beweis gestellt. Im Visier soll laut der ukrainischen Luftwaffe der Militärflugplatz Starokostjantyniw in der Westukraine gelegen haben. Eine konkrete Bestätigung dieser Angriffe liegt bislang jedoch nicht vor.
Positiv zu vermerken ist, dass ersten Berichten zufolge keine Toten oder Verletzten zu beklagen sind, wie der Gouverneur des Gebiets Chmelnyzkyj, Serhij Tjurin, auf Telegram mitteilte. Bemerkenswert war der morgendliche Dreifach-Luftalarm in der Ukraine, der durch den Start von russischen Mig-31K-Kampfjets ausgelöst wurde, welche die Hyperschallraketen transportieren.
Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Die ukrainische Luftwaffe verzeichnete zunächst nur eine Kinschal-Rakete in ihrer Statistik. Hinsichtlich der Drohneneinsätze russischer Streitkräfte in der Nacht wurden 162 Drohnen gezählt, von denen fast alle durch Gegenmaßnahmen entschärft werden konnten.
Im Gebiet Odessa und im Umland von Kiew kam es durch herabfallende Trümmer zu mehreren Bränden. Die örtlichen Behörden reagierten jedoch schnell, sodass die Feuer umgehend gelöscht werden konnten und lediglich Schäden an über einem Dutzend Gebäuden entstanden.
Gleichzeitig wehrt sich die Ukraine seit über drei Jahren vehement gegen die russische Invasion. Zu jüngsten Gegenmaßnahmen gehören Angriffe ukrainischer Kampfdrohnen, die nach russischen Medienangaben einen Brand an einer Bahnstation im Gebiet Wolgograd verursacht haben.

