Horizon Petroleum sichert sich Finanzierung für polnisches Gasfeld
Horizon Petroleum hat erfolgreich ein Emissionsangebot über 720.000 gesicherte, nicht wandelbare Schuldverschreibungseinheiten abgeschlossen. Diese Initiative bringt dem in Calgary ansässigen Unternehmen einen Bruttoerlös von 720.000 US-Dollar ein, der für die Entwicklung des Gasfeldes Lachowice in Südpolen sowie für Betriebskapitalkosten und Gemeinkosten verwendet werden soll.
Bestehend aus nachrangigen Schuldverschreibungen und Warrants, bieten die Einheiten dem Käufer die Möglichkeit, im kommenden Jahr bei einem Zinssatz von 15 % verzinst zu werden. Interessanterweise wurden insgesamt acht Investoren von diesem Angebot angelockt.
Der Ansatz, die Finanzierungsstruktur durch einen Mix aus Schulden und Warrants zu gestalten, erlaubt Horizon größere Flexibilität, insbesondere durch die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung. Abgesehen von den finanziellen Transaktionen hat das Unternehmen Vermittlungsprovisionen in Höhe von 35.000 US-Dollar gezahlt und 175.000 Vermittler-Warrants bereitgestellt.
Diese Anreize, bis zum Mai 2026 exerzierbar, sollen den Investitionsbedarf weiter ankurbeln. Bemerkenswert ist die Teilnahme von nahe stehenden Parteien an diesem Finanzierungsprojekt, was auf strategische Allianzen innerhalb des Unternehmens hindeutet.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Bedingung, dass alle Wertpapiere einer Haltefrist unterliegen, die der Marktregulierung dient. Die Entscheidung, auf Berichtspflichten gemäszlig; Multilateral Instrument 61-101 zu verzichten, wird als Maßnahme zur Beschleunigung des Abschlusses angesehen.
Horizons Ziel, konventionelle Erdöl- und Erdgasvorkommen auf europäischem Festland zu erschließen, rückt durch diesen Finanzierungsabschluss in greifbare Nähe. Mit dem Know-how eines internationalen Experten-Teams unter der Leitung von CEO Dr. David Winter, ist das Unternehmen gut positioniert, um von technologischen und wirtschaftlichen Entwicklungen im Energiesektor zu profitieren.

