Habeck warnt vor Zollspirale: EU bereit für Verhandlungen mit den USA
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck warnt eindringlich vor der drohenden Gefahr eines Zollkonflikts mit den USA. In Reaktion auf die Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump betont der Grünen-Politiker die Notwendigkeit einer koordinierten Haltung der Europäischen Kommission, die eng mit Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten abgestimmt ist, um zusätzliche Zölle zu verhindern.
Habeck unterstreicht die Wichtigkeit von Verhandlungen mit den USA auf Augenhöhe. Er macht jedoch auch klar, dass die Europäische Union nicht bereit ist, sich unter Druck setzen zu lassen. Sollte es nicht möglich sein, durch Gespräche die Verhängung neuer Zölle abzuwenden, ist die EU gewappnet und wird angemessen antworten.
Präsident Trump erwägt, die Einfuhrzölle für Autos in die USA signifikant zu erhöhen, was schwerwiegende Auswirkungen auf die bereits angeschlagene deutsche Automobilindustrie haben könnte. Die angedachten Zölle könnten sich auf etwa 25 Prozent belaufen, wie Trump in Mar-a-Lago, Florida, verkündete. Am 2. April soll er weitere Details dazu bekannt geben.
Eine Ausnahme von den Zollerhebungen wäre für Unternehmen denkbar, die ihre Produktion in den USA ansiedeln.

