Grundrente: Ein Lichtblick für über eine Million Rentner
Die kürzlich vorgelegte Untersuchung der Universität Regensburg im Auftrag der Bundesregierung zeigt eindrucksvoll auf, wie die Grundrente in Deutschland gezielt die Alterseinkommen von Bedürftigen aufwertet. Mit einem monatlichen Zuschlag von durchschnittlich 97 Euro konnte der Staat im Jahr 2023 die Rentenansprüche von über 1,27 Millionen Menschen verbessern. Arbeitsministerin Bärbel Bas betonte, dass die Grundrente dort ankomme, wo sie benötigt werde.
Die Grundrente fungiert dabei als wichtiger Zuschlag zur gesetzlichen Rente und wird all jenen gewährt, die trotz langjähriger Beitragszahlungen nur über ein geringes Altersruhegeld verfügen. Besonders bemerkenswert sind die Unterschiede in den Zuschlägen zwischen den neuen und alten Bundesländern. Männer in den neuen Bundesländern erhielten im Durchschnitt 67 Euro, während es in den alten Bundesländern 95 Euro waren.
Frauen profitieren ebenfalls von der Grundrente, allerdings in variierenden Höhen. Im Osten bekamen sie durchschnittlich 86 Euro, verglichen mit 103 Euro in den westlichen Landesteilen. Diese Zahlen untermauern die Wirksamkeit der Grundrente als Instrument zur Bekämpfung von Altersarmut und zur Sicherung eines würdigen Lebensabends für alle Rentner.

