Goldpreis zeigt Erholung nach Zollspekulationen
Der Goldpreis hat sich am Dienstag nach einem schwachen Start in die Woche stabilisiert. Am Morgen wurde an der Londoner Börse eine Feinunze, das sind etwa 31,1 Gramm, zu einem Kurs von 3.348 Dollar gehandelt, was einem Anstieg von etwa sechs Dollar im Vergleich zum Vortag entspricht. Der Preis hatte am Montag, trotz insgesamt hohem Niveau, unter Druck gestanden, nachdem klar wurde, dass die USA keine Zölle auf Goldimporte eingeführt haben. Der Preisrückgang belief sich zeitweise auf rund 50 Dollar je Unze.
Zu Beginn der Woche kündigte US-Präsident Donald Trump an, dass auf Gold keine Zölle erhoben würden. Diese Ankündigung erfolgte über seine Plattform Truth Social und bestätigte somit Marktgerüchte, die zuvor bereits kursierten. "Gold wird nicht mit Zöllen belegt!", verkündete Trump. Dies sorgte für Erleichterung auf den Märkten.
Die Aufregung in der Goldbranche kam ursprünglich von einem Bericht der "Financial Times" am Freitag. Dieser berichtete, gestützt auf Informationen der US-Zollbehörde Customs Border Protection Agency (CBS), von möglichen neuen Zöllen auf bestimmte Goldprodukte. In Folge der Spekulationen erreichte der Gold-Futures-Markt in New York ein Rekordhoch von über 3.530 Dollar. An der Londoner Börse blieb der Marktpreis am Freitag vergleichsweise stabil, trotz der Wirbel um die möglichen Zölle.

