Goldman Sachs reduziert Optimismus für Givaudan, setzt auf Symrise

Die renommierte US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Einschätzung für den weltbekannten Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan deutlich angepasst. Das Kursziel wurde von ehemals 4100 auf nunmehr 2900 Franken herabgesetzt, während die Bewertung der Aktien von 'Kaufen' auf 'Verkaufen' verändert wurde. Hauptanalystin Georgina Fraser artikulierte zwar eine verhaltene Zuversicht für die europäische Chemiebranche insgesamt, da sich erste Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung und einer Verbesserung des Branchenumfelds abzeichnen.
Allerdings rät Fraser, bei den Aromenherstellern verstärkt auf Symrise zu setzen, dessen Aktien sie als vielversprechend einstuft. Trotz des schlechten Marktklimas hätten sich die Givaudan-Aktien in den letzten zwölf Monaten besser entwickelt als die ihrer direkten Konkurrenz. Doch mittelfristig sieht Fraser potentielle Risiken bei den Margen des Unternehmens.
Mit ihrer pro-zyklischen Herangehensweise bleibt Fraser optimistisch für die Branche, hält jedoch an ihrem vorsichtigen Engagement in Bezug auf Givaudan fest, und favorisiert Symrise als attraktivere Alternative.

