Goldman Sachs hebt Goldpreisprognose: Auf dem Weg zum neuen Höhenflug
Die renommierte US-Investmentbank Goldman Sachs sieht weiteres Potenzial für den Goldpreis, auch nach der jüngsten Rekordrallye. Angesichts globaler Krisenherde haben die Analysten ihre Preisprognose für Ende 2025 auf beeindruckende 5.400 US-Dollar je Feinunze angehoben, wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht. Zuvor lag das gesetzte Ziel für Ende 2026 bei 4.900 Dollar.
Entscheidend für diesen Optimismus ist die Nachfrage privater Investoren, die sich durch den Goldkauf gegen geopolitische Risiken absichern möchten. Auch erwarten die Experten weiterhin Ankäufe seitens der Notenbanken. Besonders Zentralbanken aus Schwellenländern setzen auf Gold, um sich unabhängiger vom US-Dollar zu positionieren.
Jüngst erreichte der Goldpreis ein Rekordhoch von 4.888 Dollar je Unze und notierte am Donnerstagmittag an der Metallbörse in London bei 4.823 Dollar. Bereits im Vorjahr zählte Gold zu den begehrtesten Anlageklassen, mit einem Preiszuwachs von 65 Prozent, dem stärksten Anstieg seit 1979.
Ein wesentlicher Preistreiber bleibt zudem die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Durch die jüngsten Zinssenkungen hat die Nachfrage nach Gold zugenommen. Goldman Sachs prognostiziert im laufenden Jahr eine weitere Senkung des Leitzinses um 0,50 Prozentpunkte. Diese Entwicklung kurbelt die Attraktivität des zinslosen Edelmetalls an, da niedrigere Zinsen etwa für Staatsanleihen die Nachfrage nach Gold weiter fördern.

