Gold und Silber setzen Preisrückgänge angesichts Entspannung im Handelsstreit fort
Der Goldpreis zeigt sich zu Beginn der Woche schwächer und setzt seine Abwärtsbewegung fort, nachdem eine signifikante Annäherung zwischen den USA und China im Handelsstreit vermittelt wurde. Diese Entwicklung trug dazu bei, dass eine Feinunze Gold auf 3.988 Dollar fiel, ein Rückgang um 124 Dollar im Vergleich zum Freitag. Damit wird die Konsolidierung knapp über der 4.000-Dollar-Marke bestätigt, während im Oktober ein Rekordhoch von 4.381 Dollar erreicht wurde.
Die Fortschritte im Dialog zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping führten zu einer vorläufigen Einigung, die die Nachfrage nach sicheren Anlagen wie Gold dämpfte. Trotz der zuletzt gesunkenen Preise bleibt Gold eine erheblich verteuerte Anlage, mit einem Anstieg von über 50 Prozent seit Jahresbeginn. Die Gründe liegen in der Unsicherheit durch geopolitische Spannungen und den drohenden wirtschaftlichen Folgen der US-Zollpolitik, zusammen mit Spekulationen auf sinkende Zinsen und der Angebotsaufnahme durch Zentralbanken.
Auch Silber verzeichnet zu Wochenbeginn einen signifikanten Preisrückgang. Der Handelspreis pro Feinunze Silber liegt nun bei 46,24 Dollar, was einem Rückgang von etwa fünf Prozent seit dem letzten Handelstag entspricht. Der Silbermarkt stand in den letzten Monaten ebenfalls unter spekulativem Aufwärtsdruck und verbucht seit Jahresanfang eine Steigerung um 56 Prozent.

