Genießen Sie auch im Alter die Mobilität, die Sie verdienen

Drei von vier Menschen, die gehbehindert oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, sind älter als 55 Jahre. Es ist ihnen nicht oder nur sehr schwer möglich, eine Treppe zu steigen. Doch ein Einzug in ein Alters- oder Pflegeheim ist gerade für die Senioren keine Alternative, die geistig fit sind und ansonsten vollständig für sich selbst sorgen.
Diese Frage stellt sich aber nicht nur den üblichen Verdächtigen der Senioren, sondern jeden, der Probleme mit dem Gehen hat. Nach einem Unfall, einer Amputation oder einem Schlaganfall – eine Einschränkung der Mobilität kann jeden treffen. So ist jeder vierte Gehbehinderte jünger als 55 Jahre.
Ein Treppenlift hilft diesen Menschen, am Leben teilzunehmen und nicht in ihrem eigenen Zuhause vor sich hinzuvegetieren. Denn so können sie wieder die Treppe nehmen, ohne auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein.
Mit einem Treppenlift in der gewohnten Umgebung bleiben
Ein Treppenlift ist aber noch mehr als eine angenehme Alltagshilfe: Denn gerade Senioren können so weiterhin in ihrem Haus leben, in dem so viele Erinnerungen stecken. Sie werden nicht aus ihrer gewohnten Atmosphäre gerissen und das soziale Umfeld bleibt erhalten. Ein Umzug in ein Pflegeheim ist gerade für solche Senioren sinnlos und sogar kontraproduktiv, die noch geistig fit sind und eben „nur“ keine Treppen mehr gehen können.
Mit dem Treppenlift auch zuhause mobil bleiben
Ein Treppenlift stößt immer noch auf viele Bedenken: Wird das Treppenhaus verschandelt? Nimmt der Treppenlift nicht zu viel Platz ein? Kann ich ihn mir überhaupt leisten? Vorab: Nein, nein und ja. Es gibt zahlreiche Zuschüsse und Möglichkeiten der Finanzierung, so dass sich jeder einen Treppenlift leisten kann.
Jeder Treppenlift ist individuell, nimmt nur wenige Zentimeter Platz in Anspruch und wird immer an die Anforderungen vor Ort angepasst. Sowohl an die des betroffenen Menschen als auch an bauliche Gegebenheiten.
Viele Firmen bieten eine Ratenzahlung oder gebrauchte Lifte an. Zusätzlich zahlt die Pflegeversicherung Zuschüsse, manchmal auch für die Installation und die Wartung. Die Zuschüsse für den Kauf können bis zu 4.000 Euro betragen. So bleibt jeder auch im eigenen Zuhause mobil.
Finden Sie einen Partner, der Ihnen zuhört
Eine Lösung von der Stange gibt es nicht; denn jeder Treppenlift muss anderen Anforderungen erfüllen. Wichtig daher: Eine genaue Beratung. Braucht man einen Treppenlift? Oder einen Plattformlift für Rollstuhlfahrer? Oder sogar eine Hebebühne? Wie breit sind die Stufen? Welches Gewicht muss der Lift aushalten? Hat die Treppe eine Links- oder Rechtskurve? Oder gar keine? Steht sie draußen? Oder drinnen?
Es ist wichtig, eine Firma für den Einbau zu finden, die sich Zeit lässt. Sie muss zu den Kunden erfahrene Mitarbeiter schicken, die zuhören und Bedürfnisse ermitteln; die Maß nehmen und den richtigen Lift finden; ihn sicher einbauen und so die Mobilität garantieren. Und die zu den Finanzierungsmöglichkeiten und Zuschüssen der Pflegeversicherung ausführlich beraten.
Achten Sie bitte bei der Auswahl der Firma auch darauf, dass sie die Treppenlifte wartet und repariert. Seriöse Firmen bieten in solchen Fällen einen 24-Stunden-Notruf an, damit die Mobilität rund um die Uhr gewährleistet wird.
Zuschüsse bis zu 4.000 Euro
Seriöse Unternehmen beraten ihre Kunden sowohl zu den Treppenliften wie auch zu Möglichkeiten der Finanzierung und der Förderung. Je nach Fall zahlen die Krankenkassen bis zu 4.000 Euro Zuschuss. Oft auch möglich: Günstige Kredite von der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Viele Unternehmen bieten auch Ratenzahlungen an. Weitere Möglichkeit: Der Kauf eines gebrauchten Treppenlifts.
Betroffene sollten sich hier unbedingt ausführlich beraten lassen; schließlich kaufen sie ein Produkt, das sie jeden Tag benutzen.

