Gefrierender Regen legt Schulen und Verkehr in Teilen Deutschlands lahm
In Teilen Deutschlands sorgt der gefrierende Regen, ausgelöst durch das Tief „Gunda“ und Wintersturm „Elli“, für erhebliche Beeinträchtigungen im Alltag. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat bereits Unwetterwarnungen für zahlreiche Bundesländer herausgegeben, da besonders in westlichen und südlichen Regionen hohe Glättegefahr herrscht. Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) mahnte zur Vorsicht und verwies auf die weiterhin angespannte Wetterlage.
Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen haben daher entschieden, die Schulen am Montag geschlossen zu halten, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Der Präsenzunterricht fällt aus, doch die Kinder und Jugendlichen werden im Distanzlernen betreut. NRW bietet zudem eine Notbetreuung an. Schüler in Bremen, die zu Hause nicht betreut werden können, erhalten ebenfalls eine Notbetreuung, während Schulbusse nicht im Einsatz sind.
Der ADAC rät ausdrücklich, auf Autofahrten zu verzichten, die nicht zwingend erforderlich sind. Besonders bei Blitzeis besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. Trotz der schwierigen Bedingungen meldeten die Polizeibehörden in der Nacht keine glättebedingten Unfälle, obgleich die Auswirkungen erst im Laufe des Tages erkennbarer werden könnten.
Die Deutsche Bahn ist ebenfalls betroffen, rechnet jedoch nur mit minimalen Beeinträchtigungen durch den gefrierenden Regen im Vergleich zu den vergangenen Tagen, als der Wintersturm „Elli“ im Norden des Landes erhebliche Störungen verursacht hatte. Philipp Nagl, Leiter des Bereichs Infrastruktur bei der Deutschen Bahn, zeigte sich zuversichtlich, dass es keine weiteren großen Probleme im Bahnverkehr geben wird. Allerdings sind im Norden des Landes weiterhin kleinere Einschränkungen zu erwarten.

