Gavin Newsom fordert Entgegnung gegenüber Trump: Ein Appell an die Standhaftigkeit
Der Gouverneur Kaliforniens, Gavin Newsom, hat bei der Münchner Sicherheitskonferenz mit klaren Worten gegen US-Präsident Donald Trump Stellung bezogen. In einer Diskussion über Klimapolitik rief er zu Geduld auf, mit dem Hinweis, dass Trump nur ein temporäres Phänomen sei: "Er wird in drei Jahren weg sein." Newsom stellte die Klimapolitik der aktuellen Regierung als kurzlebig dar.
Insbesondere kritisierte er, dass die USA noch nie einen destruktiveren Präsidenten im Umgang mit Umwelt- und Klimaschutz hatten. Trump wolle rückwärts in die Vergangenheit und sämtliche Fortschritte bei der Klimaregulation rückgängig machen.
Besonders anstoßend empfand Newsom die Entscheidung der Umweltbehörde EPA, ihre Einschätzung zur Gefährlichkeit von Treibhausgasen zu revidieren, was den Schutzmaßnahmen erheblich schadet. Er betonte, welch weitreichende Auswirkungen schlechte Luft, Waldbrände und Überschwemmungen auf die Menschen haben. Diese Umweltkatastrophen bedeuteten auch finanzielle Risiken.
Newsom wiederholte seinen Aufruf, den er bereits auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos formulierte: Der Zeitgeist verlange es, sich gegen Trump zu positionieren. Führungspersönlichkeiten sowohl in der Wirtschaft als auch in der Politik seien gefordert, Stellung zu beziehen. Auch kritisierte er rassistische Äußerungen Trumps in sozialen Medien.
Nicht das erste Mal, beklagte Newsom, dass sowohl in den USA als auch in Europa eine Gefälligkeitshaltung gegenüber Trump eingenommen werde. Die Zeit sei gekommen, diese Komplizenschaft zu beenden und Rückgrat zu zeigen.
Auffallend ist Newsoms Ambition; als möglicher Kandidat der Demokratischen Partei für die Präsidentschaftswahlen 2028 sieht er sich bereits als bedeutende politische Figur. Der Wunsch des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz, sich in München mit ihm zu treffen, unterstreicht seine internationale Relevanz, sehr zum Missfallen Trumps.

