Fresenius Medical Care: Effizienzsteigerungen beflügeln Ergebnis
Fresenius Medical Care (FMC), führender Anbieter im Bereich der Dialysebehandlung, hat durch gezielte Kostensenkungen im vergangenen Geschäftsjahr eine beachtliche Gewinnsteigerung erzielt. Konzernchefin Helen Giza verfolgt auch für 2025 ambitionierte Wachstumsziele, indem sie das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis um einen prozentual zweistelligen Bereich anheben möchte. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die operative Marge auf 11 bis 12 Prozent zu steigern, wie das Unternehmen aus dem DAX-Index am Dienstag in Bad Homburg bekannt gab. Zur Unterstützung dieser Ziele wird das bestehende Sparprogramm noch bis Jahresende von 650 auf 750 Millionen Euro erweitert. Dies resultiert aus den bereits erreichten signifikanten Einsparungen, die schneller als erwartet umgesetzt werden konnten, so Giza.
Das operative Ergebnis, bereinigt um Währungs- und Sondereffekte, stieg im vergangenen Jahr um 18 Prozent auf beachtliche 1,81 Milliarden Euro und traf somit sowohl die Prognosen der Analysten als auch die im November vom Management angehobenen Gewinnziele. Der Gewinn, der den Aktionären zugerechnet wird, erhöhte sich um 8 Prozent auf 538 Millionen Euro. Zudem plant FMC, die Dividende um 21 Prozent auf 1,44 Euro pro Aktie anzuheben.
Der Umsatz von FMC litt jedoch unter einem leichten Rückgang um ein Prozent auf 19,34 Milliarden Euro im Jahr 2024, wobei er währungsbereinigt stagnierte. Grund dafür war die anhaltend hohe Sterblichkeit unter Dialysepatienten im Zuge der Corona-Pandemie. Für 2025 wird jedoch ein kleiner, jedoch positiver Anstieg des bereinigten Erlöses im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet.

