Nach Verdi-Ausstand

Flughäfen nehmen nach Warnstreiks wieder Betrieb auf

11. März 2025, 09:13 Uhr · Quelle: dpa
Ausstände an 13 größeren Flughäfen in Deutschland legten große Teile des Flugverkehrs lahm. Seit dem Morgen läuft der Betrieb wieder – doch teils ist es noch voll in den Terminals.

Berlin (dpa) - Nach Warnstreiks an 13 deutschen Flughäfen ist der Flugverkehr am Morgen wieder angelaufen. An mehreren Airports sollten noch einige Maschinen abheben, die planmäßig eigentlich am Montag hätten starten sollen. Vereinzelt kam es auch zu Ausfällen, etwa weil Maschinen nicht bereitstanden.

Am größten Flughafen Deutschlands, Frankfurt, starte der Flugbetrieb seit 5.00 Uhr normal, teilte die Verkehrsleitung des Flughafens mit. Geplant seien wieder mehr als 1.100 Starts und Landungen, für die mehr als 140.000 Passagiere abgefertigt werden müssen.

Am Hauptstadtflughafen BER startete der erste Flug laut Online-Auskunft gegen 5.30 Uhr. Die Flughafengesellschaft rechnet im Tagesverlauf mit rund 15.000 zusätzlichen Fluggästen, die am Vortag nicht starten konnten, wie ein BER-Sprecher sagte. Insgesamt sind demnach 214 Abflüge und 219 Ankünfte geplant. Vor allem bis zur Mittagszeit werde deutlich mehr los sein als sonst, betonte ein Sprecher. Er empfahl Fluggästen, mehr Zeit einzuplanen. 

Vom Flughafen München hieß es, die Wiederaufnahme habe gut funktioniert. Es sei noch mit vereinzelten Annullierungen infolge des Ausstands zu rechnen, sagte ein Sprecher. Die Mehrheit der Flüge finde aber regulär statt. Am Montag waren in München fast 80 Prozent der Verbindungen ausgefallen.

Streik lege große Teile des Flugverkehrs lahm

Am Montag hatte die Gewerkschaft Verdi mit einem Warnstreik an 13 größeren Flughäfen in Deutschland große Teile des Flugverkehrs lahmgelegt. Zum Arbeitskampf aufgerufen waren Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst der Flughafenbetreiber, von Bodenverkehrsdiensten und im Luftsicherheitsbereich.

Bestreikt wurden die Flughäfen Frankfurt, München, Berlin, Hamburg, Hannover, Bremen, Düsseldorf, Dortmund, Köln/Bonn, Leipzig/Halle und Stuttgart. An den Airports Weeze bei Düsseldorf und Karlsruhe/Baden-Baden waren nur die Beschäftigten des Luftsicherheitsbereichs zum Ausstand aufgerufen.

Bundesweit waren nach einer Schätzung des Flughafenverbands ADV mehr als 3.500 Flüge ausgefallen, rund 560.000 Passagiere konnten ihre Reisen nicht wie geplant antreten.

Die Gewerkschaft fordert in den Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen unter anderem acht Prozent mehr Geld für die Beschäftigten, mindestens aber monatlich 350 Euro mehr, sowie drei zusätzliche freie Tage. Die Arbeitgeber haben bisher kein konkretes Angebot vorgelegt. Die nächste Verhandlungsrunde ist ab Freitag in Potsdam geplant.

Luftverkehr / Tarife / Gewerkschaft / Streik / Öffentlicher Dienst / Deutschland
11.03.2025 · 09:13 Uhr
[1 Kommentar]
Naher Osten (Archiv)
Washington - Die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte Waffenruhe im Nahen Osten bleibt fragil. US-Präsident Donald Trump kündigte in der Nacht zum Donnerstag an, dass alle derzeitigen US-Militärressourcen im Nahen Osten verbleiben werden. Schiffe, Flugzeuge und Militärpersonal der USA, zusammen mit zusätzlicher Munition und Waffen, blieben in der […] (01)
vor 22 Minuten
Karol G hat enthüllt, dass ihr geraten wurde, sich nicht gegen die US-Einwanderungsbehörden zu äußern
(BANG) - Karol G hat enthüllt, dass ihr geraten wurde, sich nicht gegen die US-Einwanderungsbehörden zu äußern, da sie sich sonst angeblich Probleme mit ihrem Visum einhandeln könnte. Der kolumbianische Superstar bereitet sich darauf vor, an beiden Sonntagen beim Coachella-Festival in Indio, Kalifornien, als Headliner aufzutreten. Neben ihr gehören auch […] (00)
vor 12 Stunden
Die Apps Instagram, Facebook und WhatsApp auf einem Handy
Ellwangen/Berlin (dpa/tmn) - Nutzerinnen und Nutzer von Facebook und Instagram haben keinen rechtlichen Anspruch darauf, dass ihre personenbezogenen Daten ausschließlich innerhalb Europas gespeichert und verarbeitet werden. Das hat das Landgericht Ellwangen in einem Urteil entschieden (Az.: 3 O 480/24), auf das die Arbeitsgemeinschaft IT-Recht im […] (01)
vor 6 Stunden
Warum Benzin in Deutschland so teuer ist – und wie sich der Preis wirklich zusammensetzt
Wer aktuell an die Tankstelle fährt, kennt das Gefühl: Der Blick auf die Zapfsäule sorgt oft für Stirnrunzeln. Preise von rund zwei Euro pro Liter sind längst keine Seltenheit mehr. Viele fragen sich deshalb völlig zurecht: Warum ist Benzin eigentlich so teuer – und wer verdient daran wirklich? Die Antwort darauf ist deutlich komplexer, als es auf den […] (02)
vor 11 Stunden
«Saturday Night Live»: Prominente Hosts beenden 51. Staffel im Mai
Die Kultshow «Saturday Night Live» setzt zum Staffelfinale mit hochkarätigen Gästen an. Der US-Sender NBC hat die letzten drei Ausgaben der 51. Staffel von Saturday Night Live angekündigt. Im Mai übernehmen gleich mehrere prominente Namen die Moderation der traditionsreichen Sketch-Show – begleitet von bekannten Musik-Acts. Den Auftakt macht am 2. Mai Olivia Rodrigo, die sowohl als Host als […] (00)
vor 6 Stunden
FC Barcelona - Atlético Madrid
Barcelona (dpa) - Hansi Flick hat nach der Champions-League-Niederlage seines FC Barcelona mit Schiedsrichter Istvan Kovacs aus Rumänien und dessen Team gehadert. Beim enttäuschenden 0: 2 vor eigenem Publikum gegen Atlético Madrid stießen dem ehemaligen Bundestrainer vor allem zwei Szenen sauer auf: der Platzverweis von Verteidiger Pau Cubarsi (44. […] (00)
vor 1 Stunde
cryptocurrency, bitcoin, coin, money, digital, finance, crypto, cognac, liquor, clock
Die USA, Russland und China kontrollieren zusammen über 65% der globalen Bitcoin-Hashrate, was zeigt, dass die Mining-Power stark konzentriert bleibt, auch wenn lokale Schocks kleinere Märkte beeinflussen. In diesem Kontext hat Iran einen starken Rückgang erlebt. Die Hashrate des Landes fiel im letzten Quartal um etwa 77% auf ungefähr 2 EH/s, nach […] (00)
vor 55 Minuten
ClickRent-Datenleck: 2,5 Millionen Kunden des Autovermieters betroffen
Lahr, 08.04.2026 (lifePR) - Beim spanischen Autovermieter ClickRent ist es offenbar zu einem massiven Datenschutzvorfall gekommen, der für Millionen Kunden erhebliche Folgen haben kann. Nach Berichten spanischer Medien vom 31. März 2026 und 1. April 2026 sollen rund 2,5 Millionen Datensätze betroffen sein; abgeflossen sein sollen unter anderem Ausweisdokumente, […] (00)
vor 12 Stunden
 
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa besucht Berlin
Berlin (dpa) - Menschen aus Syrien haben seit dem Machtwechsel in Damaskus kaum noch […] (01)
Bundesregierung erwartet gebührenfreie Hormus-Passage
Athen/Teheran (dpa) - Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis fordert nach […] (00)
Tankstelle (Archiv)
Wien - Trotz der jüngsten Entspannung an den Ölmärkten erwartet der Wirtschaftsweise […] (03)
US-Präsident Trump
Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat den Nato-Partnern erneut mangelnde […] (08)
Paramount kehrt ins Buchgeschäft zurück
Zwei Jahre nach dem Verkauf von Simon & Schuster startet Paramount Global mit neuem Verlag […] (00)
Anstieg der Passagierzahlen trotz globaler Unsicherheiten Der Flughafen München hat […] (00)
Tiger Woods
(BANG) - Tiger Woods soll von seinem Golfkollegen Rory McIlroy geehrt werden. Nach […] (00)
iPhone Fold Testproduktion hat begonnen
Nach aktuellen Informationen eines chinesischen Leakers hat Apples […] (00)
 
 
Suchbegriff