Fliegen mit Höchstpreis – wie gestiegene Flugkosten den Reisemarkt beeinflussen
Der Traum vom Urlaub im Ausland wird für viele Deutsche kostspieliger. Wie das Statistische Bundesamt in seinem jüngsten Bericht mitteilt, haben sich die Preise für Flugtickets im Vergleich zur ersten Jahreshälfte des Vorjahres im Durchschnitt um 3,8 Prozent erhöht. Insbesondere bei den beliebten Destinationen in Europa betrug der durchschnittliche Preisaufschlag 7,7 Prozent. Diese Erkenntnisse resultieren aus den regelmäßigen Preiserhebungen des Statistikamts.
Auch für Reisende nach Nordamerika gibt es wenig Entlastung: Die Tickets in der Economy-Class verteuerten sich um 1,7 Prozent. Noch gravierender sind die Preissteigerungen für Inlandsflüge, die um 5,0 Prozent teurer wurden. Allerdings gibt es auch Lichtblicke, denn Flüge nach Südamerika, Afrika sowie nach Asien und Australien haben sich um 3,0 Prozent, 4,6 Prozent und 5,8 Prozent verbilligt.
Nicht nur Flugreisende, sondern auch jene, die Pauschalreisen buchen, müssen sich auf höhere Kosten einstellen. Die Preise stiegen im Schnitt um 5,4 Prozent. Besonders Reisen in die Türkei und nach Ägypten verzeichneten massive Aufschläge von 10,1 Prozent beziehungsweise 8,3 Prozent. Vergleichsweise moderat entwickelten sich die Preise für die kanarischen Inseln mit einem Zuwachs von 4,4 Prozent und die Balearen mit nur 1,9 Prozent Steigerung.
Für Pauschalurlaub innerhalb Deutschlands gaben die Verbraucher 2,2 Prozent mehr aus.

