Finanzmärkte im Fokus: US-Staatsanleihen und Zollkonflikt beeinflussen Anlegerstimmung
Die US-Staatsanleihen konnten am Freitag leichte Gewinne verbuchen. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen, bekannt als T-Note-Future, legte minimal um 0,04 Prozent auf 110,88 Punkte zu, was die Rendite der zehnjährigen Anleihe bei 4,41 Prozent belässt. Im Allgemeinen bleibt die Aufmerksamkeit der Finanzmärkte auf den Handelskonflikt zwischen den USA und der EU gerichtet.
US-Präsident Donald Trump äußerte sich zu den Verhandlungen und bezifferte die Wahrscheinlichkeit einer Einigung auf 50 Prozent. Diese Perspektive scheint von vorsichtigem Optimismus gezeichnet, wobei Trump auch die EU als fähig betrachtet, eine Vereinbarung zu erreichen.
Gleichzeitig bleibt die amerikanische Zentralbank im Fokus. Präsident Trump hat erneut den Fed-Chef Jerome Powell kritisiert, verzichtete jedoch darauf, direkt dessen Rücktritt zu fordern. Hintergrund der Kritik sind vermeintlich neue Daten zu den steigenden Kosten der Fed-Renovierungen, denen sich Powell entgegenstrellt.
Auch in der Industrie sorgen harte Fakten für Gefühle der Erleichterung: Die erwartete Abnahme der Aufträge langlebiger Güter im Juni fiel mit 9,3 Prozent weniger drastisch aus als prognostiziert. Experten hatten mit einem Rückgang von 10,7 Prozent gerechnet, während im Vormonat eine Zunahme von 16,5 Prozent verzeichnet wurde.

