Europas Gemeinschaftswährung im Zuge robuster US-Konjunkturdaten gefordert
Der Euro wurde im Donnerstagshandel durch robuste wirtschaftliche Signale aus den USA unter Druck gesetzt und hielt sich auf einem etwas niedrigeren Niveau gegenüber dem US-Dollar. Die Marktteilnehmer waren durch besser als erwartete Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten in Bewegung geraten, was den Handel beeinflusste.
Zur jüngsten Notierung lag der Euro bei 1,1288 US-Dollar, nachdem die Europäische Zentralbank den Referenzkurs am Feiertag nicht bekanntgegeben hatte. Für den Mittwoch war dieser noch auf 1,1373 Dollar taxiert worden.
Während sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der US-Industrie im April eingetrübt zeigte, fiel die Abschwächung geringer aus als prognostiziert. Diese Entwicklung verlieh dem Dollar am Nachmittag etwas Schubkraft, was wiederum Druck auf den Euro ausübte.
Zuvor war der Währungsmarkt von einem unerwartet starken Anstieg der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA weitgehend unbeeindruckt geblieben, ohne nennenswerte Impulse zu setzen.

