Europäische Unternehmensstimmung tritt auf der Stelle, während UK glänzt – USA mit Konsumklimaüberraschung
Zu Beginn des Jahres zeigt sich keine Bewegung in der Stimmung der Unternehmen in der Eurozone. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global hielt im Januar den Stand von 51,5 Punkten, entgegen den leicht optimistischen Vorhersagen der Ökonomen, die einen Anstieg auf 51,9 Punkte erwartet hatten.
Ein unerwartet positives Bild bietet hingegen das Konsumklima in den USA, das im Januar merklich stieg. Laut der Universität Michigan wuchs der Index um 3,5 Punkte auf 56,4, was den höchsten Wert seit August markiert. Diese Verbesserung übertraf die anfänglichen Erwartungen, die eine Stabilität nahe der Erstschätzung von 54,0 Punkten prognostiziert hatten.
Im Vereinigten Königreich hingegen erstrahlte das Unternehmervertrauen im Januar heller als zuvor. Der Einkaufsmanagerindex kletterte um 2,5 Punkte auf 53,9 Punkte und erreichte somit den höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Diese Entwicklung lag deutlich über den Prognosen der Analysten, die lediglich einen moderaten Anstieg auf 51,5 Punkte erwartet hatten.
Unterdessen gab es Zeichen der Entspannung im transatlantischen Handel, da die EU ihre angedrohten Sonderzölle gegen die USA nach der Entschärfung des Grönland-Konflikts vorerst zurückzog. Die bereits im Vorjahr vorbereitete Verordnung zur Einführung von Sonderabgaben für Importe im Wert von 93 Milliarden Euro bleibt für weitere sechs Monate ausgesetzt.

