Europäische Kommission erteilt Ausbau für Bayer-Medikament Eylea
Bayer hat grünes Licht von der Europäischen Kommission für die Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten seines Augenmedikaments Eylea erhalten. Diese Anpassung betrifft die 8-Milligramm-Dosis, die nun in Intervallen von bis zu sechs Monaten bei der Behandlung von neovaskulärer altersabhängiger Makuladegeneration (nAMD) und diabetischem Makulaödem (DMÖ) eingesetzt werden kann.
Für Patienten bedeutet dies im besten Falle eine signifikante Erleichterung, da die schmerzhafte Prozedur, bei der Eylea direkt ins Auge injiziert wird, nun seltener über sich ergehen gelassen werden muss. Diese Entwicklung könnte die Attraktivität von Augenmedikamenten merklich steigern.
Eylea ist für Bayer ein zentrales Medikament in der Pharmasparte und trägt maßgeblich zum Umsatz des Dax-Konzerns bei. Das Medikament steht in intensiver Konkurrenz, unter anderem zu Vabysmo, einem Produkt des Schweizer Pharmakonzerns Roche.

