Euro zeigt sich robust nach Fed-Entscheidung zur Zinspolitik
Der Euro reagiert mit einem leichten Aufwärtstrend auf die jüngsten Ankündigungen der amerikanischen Notenbank Fed. Diese beschloss, den Leitzins wie erwartet nicht zu ändern, jedoch die Prognose für das Wirtschaftswachstum 2023 nach unten zu korrigieren. Der Euro erreichte zuletzt einen Wert von 1,1507 US-Dollar, nachdem er vor der Bekanntgabe etwas niedriger gehandelt wurde. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1508 Dollar fest und der Wechselkurs des Dollars lag bei 0,8689 Euro.
Präsident Donald Trump hatte erneut eine Zinssenkung gefordert, jedoch hält die Fed am aktuellen Zinsniveau von 4,25 bis 4,5 Prozent fest. Trotz einer leichten Verbesserung der wirtschaftlichen Aussichten bleibt die Unsicherheit über die künftige Konjunkturentwicklung bestehen. Die Fed signalisierte, dass sie im laufenden Jahr mit möglichen Zinssenkungen rechnet, was den Erwartungen vieler Marktanalysten entspricht.
Auch die Wachstumsprognosen wurden angepasst: Die Fed kalkuliert nun mit einem Anstieg von 1,4 Prozent im Jahresverlauf, was eine Abwärtskorrektur gegenüber der März-Prognose von 1,7 Prozent darstellt. Gleichfalls wurde die Inflationserwartung von bisher 2,7 Prozent auf jetzt 3,0 Prozent erhöht. Diese Anpassungen unterstreichen die Herausforderungen, vor denen die US-Wirtschaft aktuell steht.

