Euro trotzt Kursverlusten – Fokus auf US-Zinsentscheid
Der Euro hat sich nach dem vorherigen Kurssturz stabilisiert und konnte die Marke von 1,16 US-Dollar halten. Zuletzt notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1645 Dollar und verharrte damit auf dem Niveau des Vorabends. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1646 Dollar fest, was einen kleinen Rückgang im Vergleich zu Montag bedeutet.
Mitten in der Woche liegt das Augenmerk der Marktteilnehmer auf wichtigen Stimmungsdaten aus dem Dienstleistungssektor sowohl in Europa als auch in den USA. Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone, ermittelt von S&P Global, fiel im August etwas deutlicher als angenommen, blieb jedoch über der kritischen Marke von 50 Punkten, was Wachstum signalisiert. Zusätzlich konzentrieren sich die Marktanalysten auf neue Daten zu den Auftragseingängen in der US-Industrie und bei langlebigen Gütern.
Ein besonderes Augenmerk liegt nach wie vor auf der bevorstehenden US-Zinsentscheidung in zwei Wochen. Donald Trump übt weiterhin erheblichen Druck auf die Zentralbank aus, Zinssenkungen durchzuführen, was die Marktteilnehmer aufmerksam beobachten.
Die anhaltende Unsicherheit über die wirtschaftlichen Aussichten und Inflation verleiht der kommende Notenbanksitzung große Bedeutung. Experten der Helaba betonen, dass die Marktteilnehmer fest mit einer Zinssenkung von 0,25 Prozentpunkten rechnen, während die Mitglieder der Notenbank noch vorsichtig abzuwarten scheinen.

