Euro setzt Höhenflug fort: Gemeinschaftswährung profitiert von politischen Entwicklungen
Der Euro hat einen neuen Höchststand seit November erreicht und notiert nun über 1,07 US-Dollar. Angetrieben wird dieser Aufwärtstrend durch die jüngsten Finanzinitiativen in Deutschland, die neue Hoffnungen auf ein gesteigertes Wirtschaftswachstum wecken. Noch am Morgen wurde der Euro im europäischen Handel mit 1,06 Dollar gehandelt.
Die Europäische Zentralbank hat den Referenzkurs zuletzt auf 1,0557 Dollar festgesetzt, nachdem er am Vortag noch bei 1,0465 Dollar gelegen hatte. Die Ankündigung eines milliardenschweren Finanzpakets durch Union und SPD hat für einen regelrechten Freudentaumel an den Devisenmärkten gesorgt.
Ein weiterer Einflussfaktor für die Euro-Stärke ist die Politik von US-Präsident Donald Trump, die den US-Dollar unter Druck setzt. Antje Praefcke, Devisenexpertin der Commerzbank, deutet darauf hin, dass eine Abschwächung des Dollar möglicherweise im Interesse der US-Regierung liegt.

