Euro schwächelt leicht – Handelskonflikt weiter im Fokus
Der Euro zeigt sich zum Wochenausklang leicht abgeschwächt. Am Morgen notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1682 US-Dollar und damit etwas geringer als am Donnerstagabend. Grund für den Rückgang war die Belastung durch robuste Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten, die am Donnerstagnachmittag bekannt wurden. Die Europäische Zentralbank hatte zuvor den Referenzkurs auf 1,1709 Dollar festgesetzt.
Im Tagesverlauf sind keine wesentlichen neuen Konjunkturdaten zu erwarten, so bleibt das Thema Zölle im Blick der Finanzmärkte, wie die Marktanalysten der Helaba in ihrem Morgenkommentar hervorheben. Sie beobachten eine anhaltende Konsolidierung des Euros gegenüber dem Dollar.
Besonders brisant zeigt sich der globale Handelskonflikt unter der Führung von US-Präsident Donald Trump. Nach jüngsten Maßnahmen gegen Kanada, bei denen Zölle in Höhe von 35 Prozent verhängt wurden, sorgt er weiterhin für internationale Spannungen. Zuvor hatte Trump bereits eine Reihe von Briefen mit Ankündigungen zu weiteren Zöllen an verschiedene Länder veröffentlicht.

