Euro-Kurs unter Druck nach Fed-Entscheidungen und Powell-Kommentaren
Die europäische Gemeinschaftswährung hat am Mittwoch nach den geldpolitischen Ankündigungen der US-Notenbank Fed und den Aussagen ihres Vorsitzenden Jerome Powell nachgegeben. Der Euro kostete zuletzt 1,1334 US-Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs auf 1,1360 Dollar festgesetzt. Dies impliziert einen Wert von 0,8802 Euro pro Dollar.
Erwartungsgemäß ließ die Fed die Leitzinsen unverändert in der Bandbreite von 4,25 bis 4,50 Prozent. Diese Entscheidung entsprach den Prognosen der Bankexperten und reflektiert die anhaltende Unsicherheit bezüglich der zukünftigen geldpolitischen Ausrichtung. Besonders die unvorhersehbare Zollpolitik des US-Präsidenten Donald Trump erschwert den Ausblick, während er wiederholt die Fed mit heftiger Kritik und Forderungen nach Zinssenkungen konfrontiert.
Fed-Vorsitzender Jerome Powell betonte während einer Pressekonferenz, dass keine Eile bestehe, die Zinsen anzupassen. Zudem warnte Powell vor den Folgen von Trumps globalem Zollstreit und äußerte, dass ohne eine Lösung dieses Konflikts keine Fortschritte bei den Inflationszielen zu erwarten sind.

