EU-Innenminister treffen sich in Kopenhagen: Fokus auf Migration und Sicherheit
In Kopenhagen versammeln sich die Innenminister der EU-Staaten, um über zentrale Themen der Migrations- und Sicherheitspolitik zu beraten. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die Rückführung abgelehnter Asylbewerber, der Umgang mit irregulärer Migration und die Bekämpfung organisierter Kriminalität sowie des Drogenhandels.
Ein besonderes Augenmerk wird auf die Stärkung des europäischen Rückführungssystems gelegt. Dazu wird unter anderem die Einrichtung möglicher Rückführungszentren außerhalb der EU in Erwägung gezogen. Zudem soll die Grenzschutzagentur Frontex eine verstärkte Rolle einnehmen, um effektiver auf Herausforderungen reagieren zu können.
Aus Deutschland steht Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) im Fokus der Gespräche. Bereits zuvor hatte er bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Österreich, Frankreich, Dänemark, Polen und Tschechien eine härtere Linie in der Migrationspolitik gefordert. Zu den Vorschlägen gehörten unter anderem konsequentere Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan.

