EssilorLuxottica brilliert mit beeindruckendem Wachstum im dritten Quartal
EssilorLuxottica hat im dritten Quartal die Erwartungen übertroffen und beeindruckende Umsätze erzielt. Die starke Nachfrage nach beliebten Brillenmarken wie Burberry, Oakley und Ray-Ban sorgte in nahezu allen Märkten außer in Lateinamerika für ein Umsatzplus. Besonders das Segment der Smartbrillen, die innovative Funktionen wie Foto- und Videoaufnahmen bieten, verzeichnete ein rasantes Wachstum.
Dieser Erfolg spiegelte sich auch an den Börsen wider: Die Aktie des im EuroStoxx 50 gelisteten Unternehmens erreichte am Freitagmorgen einen neuen Höchststand und stieg zeitweise um bis zu 11,6 Prozent auf 308,60 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier damit einen beeindruckenden Wertzuwachs von ca. 30 Prozent. Mit einem Börsenwert von über 140 Milliarden Euro gehört EssilorLuxottica zu den führenden Unternehmen Europas.
Analysten zeigen sich begeistert: Laut RBC-Analyst Piral Dadhania präsentierte der Brillenkonzern bemerkenswerte Quartalszahlen, und auch Chiara Battistini von JPMorgan hebt die starke Performance hervor, was zu einer Anpassung ihrer Gewinnprognosen für die Jahre 2025 bis 2027 führte. EssilorLuxottica meldete für das dritte Quartal ein Umsatzwachstum von 11,7 Prozent bei konstanten Wechselkursen, was die anvisierten 8,5 Prozent Wachstum der Analysten deutlich übertraf. Trotz eines um Wechselkurse bereinigten Wachstums von 6,7 Prozent unter aktuellen Bedingungen bleibt das Unternehmen optimistisch.
Die Einführung der neuen Ray-Ban Meta- und Oakley Meta-Brillen im September trug wesentlich zur positiven Entwicklung im Bereich der KI-Brillen bei, die mittlerweile als wichtiger Wachstumstreiber gelten. CEO Francesco Milleri betont, dass die erfolgreiche Umsatzentwicklung auf starke Nachfrage nach tragbarer Technologie sowie auf das florierende Geschäft mit Sehhilfen und Sonnenbrillen zurückzuführen ist. Das Unternehmen hat sich für die kommenden Jahre ehrgeizige Ziele gesteckt, darunter ein mittleres einstelliges Umsatzwachstum bei konstanten Wechselkursen bis 2026 und die Erhöhung der operativen Marge auf 19 bis 20 Prozent.

