Eskalation trotz Waffenruhe-Gesprächen: Israelische Angriffe im Gazastreifen
Während in Katar Verhandlungen über eine Waffenruhe laufen, setzt die israelische Armee ihre militärischen Operationen im Gazastreifen fort. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldet, dass bei erneuten Angriffen in diesem von Zerstörung gezeichneten Gebiet mindestens 36 Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche weitere verletzt worden seien.
In einem Statement gab die israelische Armee an, innerhalb von 24 Stunden über 50 'Terrorziele' in der Region angegriffen zu haben. Dazu zählten den Angaben zufolge auch Terrorzellen, Waffenlager, unterirdische Infrastrukturen, Panzerabwehr-Stellungen sowie Einrichtungen, die der Hamas zugeordnet werden. Ein Luftangriff in der Nacht zielte auf ein 'Kontroll- und Kommandozentrum' ab, das sich in einem ehemaligen Schulgebäude in Daradsch Tuffah befunden habe. In diesem Zentrum soll sich ein hochrangiger Terrorist aufgehalten haben.
Seit Beginn der aktuellen Konfliktphase, die mit einem verheerenden Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel ihren Anfang nahm, sind laut palästinensischen Quellen im Gazastreifen über 46.600 Menschen gestorben, und mehr als 110.000 erlitten Verletzungen. Das israelische Militär betont indes unablässig, der Kampf richte sich gegen die islamistische Terrororganisation Hamas und es werde alles unternommen, um zivile Opfer zu vermeiden.

