Eskalation in der Ukraine: Drohnenangriff und gezielte Angriffe auf Infrastruktur
Der anhaltende Konflikt im Südosten der Ukraine fordert erneut Opfer: Nach offiziellen Angaben wurden im Gebiet Saporischschja zwei Zivilpersonen durch einen russischen Drohnenangriff getötet. Der Angriff hatte ein ziviles Fahrzeug als Ziel, wie der Gouverneur der Region, Iwan Fedorow, über den Nachrichtendienst Telegram mitteilte. Bei den Opfern handelte es sich um einen 53-jährigen Mann und eine 50-jährige Frau.
Unterdessen meldet die Region Odessa ebenfalls Angriffe auf zivile Infrastruktur. Wie der dortige Gouverneur Oleh Kiper mitteilte, wurden durch das russische Militär zwei Objekte getroffen. Eine Person ist dabei verletzt worden, was die brisante Lage in der Region zusätzlich verschärft.
Der staatliche Energieversorger Ukrenerho sieht sich aufgrund der zunehmenden Angriffe auf die Energienetze gezwungen, in verschiedenen Gebieten, darunter Charkiw, Sumy, Poltawa, Donezk, Dnipropetrowsk, Saporischschja und partiell Kirowohrad, Notabschaltungen für industrielle Verbraucher vorzunehmen. Auch in Tschernihiw gibt es temporäre Abschaltungen der Stromversorgung. Dies zeigt die drastischen Auswirkungen der jüngsten russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine, die seit über dreieinhalb Jahren gegen die Invasion kämpft.

