Eskalation im Gazastreifen: Schwerer Luftangriff fordert zahlreiche Opfer
Im Angesicht der zunehmenden Spannungen im Gazastreifen hat ein jüngster israelischer Luftangriff laut Berichten der palästinensischen Gesundheitsbehörde mindestens 33 Menschenleben gefordert, darunter auch Frauen und Kinder. Ziel des Angriffs waren ein Restaurant und ein belebter Markt in der Stadt Gaza, wobei 86 Personen Verletzungen erlitten. Unter den Todesopfern befindet sich angeblich auch ein Journalist, was die Tragweite dieses Vorfalls weiter unterstreicht.
Videos in palästinensischen Medien zeigen die blutüberströmten Opfer und die schweren Verwüstungen des Angriffs. Die Authentizität dieser Aufnahmen konnte bisher noch nicht unabhängig bestätigt werden, ebenso wenig wie die Angaben über die Attacke. Israels Armee erklärte, die Berichte derzeit zu prüfen.
Einen weiteren düsteren Schatten wirft ein Angriff auf ein ehemaliges Schulgebäude, bei dem Helfer 15 Tote aus den Trümmern bergen konnten. Zehn Menschen wurden durch diesen Angriff verletzt. Die ehemalige Schule wurde als Unterkunft für Vertriebene genutzt.
Wafa, die palästinensische Nachrichtenagentur, berichtet, dass seit Beginn der aktuellen Angriffswelle bereits 61 Menschen im Küstenstreifen ums Leben kamen. Die jüngste Eskalation folgt auf die Ankündigung Israels, den Druck auf die Hamas durch intensivere Offensiven zu erhöhen, um die Freilassung von Geiseln zu erreichen.

