Erneute Befragung im Bundestag: Maskendeals und Milliardenrisiken im Fokus
Der Haushaltssausschuss des Bundestags lädt abermals zur Befragung der Sonderermittlerin Margaretha Sudhof ein, um Klarheit über die staatlichen Maskenkäufe zu Beginn der Corona-Pandemie zu schaffen. Sudhof, eine erfahrene Juristin, wurde noch zu Amtszeiten von Karl Lauterbach als Gesundheitsminister ernannt, um die Vorgänge aufzuklären. Im Jahr 2020 hatte das Gesundheitsministerium unter Leitung von Minister Jens Spahn erhebliche Mengen an Masken zu hohen Festpreisen erworben, was nun rechtliche Auseinandersetzungen mit sich bringt und potenziell milliardenschwere Risiken für den Bund bedeutet.
In einem Bericht enthüllte Sudhof, dass Spahns Entscheidungen trotz gegenteiliger Empfehlungen von Fachabteilungen getroffen wurden. Jens Spahn, der heute als Unionsfraktionschef agiert, verteidigte das Vorgehen und unterstrich die damaligen Herausforderungen des Krisenmanagements. Die erste Befragung Sudhofs durch den Bundestagsausschuss fand bereits im Juli statt, doch die aktuelle Fortsetzung soll weitere Details ans Licht bringen.

