Elon Musk's Kampf um Wettbewerbsgerechtigkeit: Gerichtsstreit mit OpenAI erreicht neuen Höhepunkt
Elon Musk hat in einem Gerichtsdokument erklärt, dass die Bedenken der US-amerikanischen Handelskommission (FTC) über die Investition von 13 Milliarden Dollar von Microsoft in OpenAI seine Behauptungen bestätigen, dass die Vereinbarung zwischen dem Startup und dem Technologieriesen wettbewerbswidrig ist.
In seiner Stellungnahme vor einem Bundesrichter in Kalifornien fordert Musk, dass sein Antrag, dem sich umstrukturierenden OpenAI zu untersagen, von einer gemeinnützigen Organisation zu einem gewinnorientierten Unternehmen zu wechseln, bewilligt werden sollte. Die FTC hatte in einem Bericht am 17. Januar darauf hingewiesen, dass Microsoft sich in eine Position bringt, um im schnell wachsenden Markt der künstlichen Intelligenz die Dominanz zu erlangen.
Die Biden-Regierung hat über das Justizministerium am 10. Januar die FTC in ihrer Unterstützung von Musks Position gestärkt und auf mögliche Kollisionsmotive zwischen den Direktoraten von Microsoft und OpenAI hingewiesen. Eine Anhörung zu Musks Antrag auf einstweilige Verfügung gegen OpenAI ist für den 4. Februar im Bundesgericht in Oakland geplant.
Musk führt seit Monaten einen rechtlichen Kampf gegen den OpenAI-CEO Sam Altman. Fast zehn Jahre nach ihrer gemeinsamen Gründung von OpenAI als gemeinnützige Organisation, die sich der Entwicklung generativer KI im Dienste der Gesellschaft verschrieben hatte, wirft Musk seinem früheren Partner vor, die ursprüngliche Mission aufgegeben zu haben. OpenAI soll durch milliardenschwere Unterstützung von Microsoft zu einem „übermächtigen“ Wettbewerb geworden sein, der andere Konkurrenten zu erdrücken droht.
OpenAI befand sich im letzten Jahr in Gesprächen mit dem Generalstaatsanwalt von Kalifornien über die Umwandlung der Unternehmensstruktur und hat die Anschuldigungen Musks in Gerichtsaussagen bestritten.

