Elon Musk unter Beschuss: xAI zieht Konsequenzen nach Kritik an KI-Bildern
In einer Reaktion auf weltweite Kritik hat Elon Musks KI-Unternehmen xAI neue Einschränkungen bezüglich der Erstellung anzüglicher Bilder durch seinen Chatbot Grok eingeführt. Technologische Barrieren sollen nun verhindern, dass die Software Bilder von realen Personen in aufreizender Kleidung wie Bikinis bearbeitet. Diese Maßnahmen gelten sowohl für Nutzer mit kostenfreien als auch mit bezahlten Accounts, wie die mit xAI assoziierte Online-Plattform X bekanntgab. Zudem wird mittels Geoblocking in Ländern, in denen derartige Inhalte illegal sind, das Generieren von Bildern realer Personen in Bikinis oder Ähnlichem verhindert. Grundsätzlich ist die Funktion zur Bearbeitung von Bildern auf Grok nunmehr nur noch zahlenden Kunden vorbehalten. In den letzten Tagen sahen sich Musk und sein Unternehmen xAI heftiger Kritik ausgesetzt, nachdem bekannt wurde, dass Nutzer mit Grok die Kleidung von Frauen durch Bikinis ersetzen konnten. Dies führte zu Ermittlungen von Behörden; sowohl Malaysia als auch Kalifornien leiteten rechtliche Schritte ein. Ein weiterer Vorwurf, der schwerer wog, war die angebliche Sexualisierung von Bildern Minderjähriger. Musk wies auf X darauf hin, dass ihm keine Fälle bekannt seien, in denen Grok pornografische Bilder von Minderjährigen erstellt habe. Der Fokus der Kritik lag jedoch auf der sexualisierten Darstellung in freizügiger Kleidung, was Musk in seiner Stellungnahme nicht thematisierte. Vor der Bekanntgabe dieser Maßnahmen hatte die EU-Kommission bereits angekündigt, die zusätzlichen Schritte zu überprüfen. Im Falle unzureichender Maßnahmen werde man nicht zögern, das volle Potenzial des Digitalgesetzes DSA zu nutzen. Dieser Druck auf xAI und die Plattform X erfolgte nur Wochen nach der Verhängung einer Strafe von 120 Millionen Euro aufgrund von Transparenzmängeln.

