Einigung im Zollstreit sorgt für Aufwind an internationalen Märkten
Die jüngste Einigung im Zollstreit zwischen den USA und China hat die Kurse von US-Staatsanleihen zu Beginn der Woche belastet. Der Terminkontrakt für zehnjährige US-Staatspapiere, auch bekannt als T-Note-Future, verzeichnete am Montag einen Rückgang um 0,49 Prozent auf 110,27 Punkte.
Parallel dazu stieg die Rendite der zehnjährigen Anleihen auf 4,43 Prozent und erreichte damit das Niveau von Ende April. Als Teil der vorläufigen Übereinkunft einigten sich China und die Vereinigten Staaten darauf, ihre gegenseitigen Zölle zu senken, zunächst befristet für einen Zeitraum von 90 Tagen.
Demnach reduzieren sich die US-Zölle auf chinesische Importe auf 30 Prozent, nachdem sie zuvor bei stolzen 145 Prozent lagen. Im Gegenzug senkt China seine Zölle auf Importe aus den USA von 125 Prozent auf bemerkenswerte 10 Prozent.
Diese Nachrichten beflügelten den Risikoappetit der Anleger an den internationalen Aktienmärkten und führten zu deutlichen Kursgewinnen. Dadurch waren die als sicher geltenden Staatsanleihen weniger gefragt.

