Ein zögerlicher Auftakt: Gespräche zwischen Washington, Moskau und Kiew
Die Gespräche zum möglichen Ende des Krieges zwischen Russland, der Ukraine und den USA haben begonnen, so der Kremlsprecher. Dmitri Peskow äußerte sich zur ersten Zusammenkunft, die kürzlich in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfand, mit Zurückhaltung. Er betonte, dass es verfrüht sei, große Erwartungen an Ergebnisse zu knüpfen. Peskow hob hervor, dass die Themen komplex sind, zeigte sich jedoch erfreut darüber, dass die Gespräche in konstruktivem Rahmen begonnen haben.
Er stellte jedoch klar, dass die Atmosphäre zwischen den Delegationen nicht als nahezu freundschaftlich bezeichnet werden kann, wie manchen Berichten zufolge suggeriert wurde. Dies sei angesichts der gegenwärtigen Situation schwer vorstellbar. Ein weiteres Treffen wurde beschlossen, jedoch ohne festen Termin.
Gerüchte über geheime Absprachen, die angeblich auf einem Gipfeltreffen zwischen Wladimir Putin und dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump im Jahr 2025 getroffen wurden, halten sich hartnäckig. Laut Peskow sollen diese Vereinbarungen im sogenannten "Formel von Anchorage" festgehalten sein, was das geopolitische Bild zusätzlich kompliziert.
Der deutsche Sicherheitsexperte Nico Lange äußerte im Netzwerk X Bedenken, dass Trump Zusicherungen gemacht habe, die er nicht halten kann. Dies könnte die USA dazu drängen, Druck auf die Ukraine auszuüben, um potenzielle Zugeständnisse zu forcieren.

