Drohnen-Störungen an Flughäfen: Ein Ärgernis ohne langfristigen Schaden für Ryanair
Ryanairs CEO, Michael O'Leary, äußerte am Donnerstag Gelassenheit angesichts kürzlich aufgetretener Drohnen-Störungen an europäischen Flughäfen. Obwohl der Flugbetrieb vorübergehend beeinträchtigt ist, sieht O'Leary keine langfristigen Auswirkungen auf die Rentabilität des Unternehmens.
Die Fluggesellschaften hätten mittlerweile Routine im Umgang mit solchen Vorfällen, betonte er. Diese Störungen, wie jüngst in Dänemark erlebt, werden von einigen Regierungen als hybride Angriffe betrachtet, die Angst verbreiten sollen. Besonders problematisch sei es, wenn Drohnen sowohl zivile als auch militärische Einrichtungen gleichzeitig betreffen.
O'Leary erklärte, dass sich die defensive Technologie zur Sicherung von Flughäfen kontinuierlich verbessere. Der größere Risikofaktor für die Rentabilität bleibe allerdings in großen, unvorhergesehenen Ereignissen, wie der COVID-19-Pandemie oder geopolitischen Spannungen wie dem Ukraine-Konflikt, begründet.

