Die Schweiz im Dialog mit den USA: Fortschritte auf dem Weg zum Handelsdeal
Während die Handelsgespräche zwischen China und den USA in Genf mit Spannung erwartet werden, zeichnet sich auch für die Schweiz eine positive Entwicklung ab. Laut den Aussagen von Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter hat die Schweiz in Gesprächen mit den USA vielversprechende Fortschritte gemacht. Im Vorfeld des hochrangigen Treffens zwischen US-Finanzminister Scott Bessent, dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer und dem chinesischen Vize-Ministerpräsidenten He Lifeng in Genf, bei dem der belastende bilaterale Zollstreit im Fokus steht, zeigen sich die Schweizer optimistisch.
Im Zentrum des Genfer Treffens stehen die überwältigenden Zölle von über 100 Prozent, die zwischen den USA und China verhängt wurden. Diese Zölle haben nach den Worten von Bessent das Handelsaufkommen fast zum Erliegen gebracht. Ziel der Gespräche ist es, diese Spannungen abzubauen und eine Lösung zu finden.
Die Schweiz wiederum hofft, innerhalb der nächsten ein bis zwei Wochen eine Absichtserklärung mit den USA zu unterzeichnen, die sich in absehbarer Zeit zu einem Handelsabkommen entwickeln könnte. Präsidentin Keller-Sutter betonte das Ziel der Schweiz, die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle auf Schweizer Produkte, die derzeit bei 31 Prozent liegen, auf null zu reduzieren.
Die Schweizer Seite hob hervor, dass sie keine Zölle auf Industrieprodukte erhebt. Gleichzeitig planen Schweizer Unternehmen, in den nächsten vier Jahren 150 Milliarden Franken in die USA zu investieren. Neben Zöllen wurde auch das Thema Subventionen und Steuern behandelt, wobei die Schweiz ihre Position bezüglich des Schutzes der eigenen Landwirtschaft darlegte. Diese Gespräche wurden von Wirtschaftsminister Guy Parmelin begleitet, der gleichzeitig auch einen Hintergrund in der Landwirtschaft hat.

