Deutsche Unternehmen in der Ukraine zeigen trotz Unsicherheiten Investitionsbereitschaft
Deutsche Unternehmen, die in der Ukraine tätig sind, haben in einer Umfrage von KPMG und der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer vorsichtig optimistische Töne angeschlagen. Fast die Hälfte der befragten 142 Firmen plant neue Investitionen. Diese Ergebnisse wurden von KPMG am Montag veröffentlicht. Ein beträchtlicher Teil der Geschäftsleute – 42 Prozent – erwartet in den kommenden zwölf Monaten eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Ukraine. Allerdings sehen 10 Prozent der Umfrageteilnehmer eher eine Verschlechterung der Situation voraus. Deutschland und die Europäische Union haben umfangreiche Förderprogramme aufgelegt, die den Wiederaufbau der ukrainischen Wirtschaft unterstützen sollen. Die befragten Unternehmen sehen in diesen Programmen Chancen, insbesondere durch den erweiterten Marktzugang, die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte und die Teilnahme an den Wiederaufbauprogrammen. Dennoch gibt es auch deutliche Hürden: Der anhaltende Krieg, die damit verbundene Sicherheitssituation und lokale Korruption stellen erhebliche Herausforderungen dar. Zudem könnte das ukrainische Mobilisierungsgesetz die Verfügbarkeit von Arbeitskräften weiter einschränken, was den Geschäftsbetrieb zusätzlich beeinflusst. (eulerpool-AFX)

