Deutsch-asiatischer Handel mit starken Zuwachsraten im ersten Quartal 2017
Wer zertifiziert ist, hat einen Beleg darüber, dass Hard- und Software tatsächlich zusammenpassen. Seitens Open-E gilt dies nun auch für viele Netzwerkprodukte von ATTO – diese Power-Bundles gibt es natürlich bei Starline.

(pressebox) Hamburg, 21.06.2017 - Der deutsche Handel mit der Region Asien-Pazifik hat sich im ersten Quartal 2017 außerordentlich positiv entwickelt. Besonders die Exporte konnten mit einem Zuwachs von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zulegen – maßgeblich begünstigt durch den vergleichsweise schwachen Euro und die positive Konjunktur in der Region. Die deutschen Exporte in die Welt wuchsen im selben Zeitraum etwa halb so stark (+8,5%). Importseitig erhöhten sich auch die Einfuhren Deutschlands aus Asien-Pazifik um 6,8 Prozent (Welt: 10,0%). Das Handelsvolumen mit der Region erhöhte sich damit im Vergleich zum ersten Quartal 2016 um knapp elf Prozent auf insgesamt 95 Milliarden Euro (1Q 2016: 85,6 Mrd. EUR). Das Handelsbilanzdefizit verringerte sich dagegen um fast 3 Milliarden Euro auf nur noch 5,3 Milliarden Euro.

Die Exporte nach China legten um ganze 19,6 Prozent zu und machten damit fast die Hälfte der gestiegenen Ausfuhren aus. Deutsche Exporteure konnten somit in den ersten drei Monaten Waren im Wert von 20,5 Milliarden Euro (1Q 2016: 17,1 Mrd. EUR) absetzen. Dies entspricht 45,6 Prozent der Gesamtexporte nach Asien-Pazifik. Die Einfuhren aus der Volksrepublik stiegen im gleichen Zeitraum mit 2,6 Prozent nur leicht an. Das deutsch-chinesische Handelsdefizit im ersten Quartal 2017 verringerte sich auf nur noch 3,9 Milliarden Euro.

Die Ausfuhren nach Japan und Korea konnten ebenfalls überdurchschnittlich stark zulegen – um 16,7 Prozent, respektive 6,2 Prozent. Japan und Korea bleiben damit Deutschlands zweit- bzw. drittwichtigster Absatzmarkt in der Region. Die Importe stiegen sogar noch deutlicher: die Einfuhren aus Japan stiegen um zehn Prozent und die Importe aus Südkorea wuchsen um starke 39 Prozent. Noch stärker stiegen die Einfuhren aus Australien, welche um ganze 52,8 Prozent zulegten, während die Ausfuhren sich mit 10,9 Prozent knapp im zweistelligen Bereich befanden.

Positiv entwickelten sich auch die Exporte nach Indien (18,7%) und Sri Lanka (78,4%). Bangladesch blieb dagegen das einzige südasiatische Land, welches weniger Güter aus Deutschland importierte (-20,4%) als im Vorjahreszeitraum. Die deutschen Einfuhren aus Indien erhöhten sich ebenso um 6,9 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Auch die Importe aus Bangladesch stiegen im selben Zeitraum um 5,9 Prozent auf insgesamt 1,3 Milliarden Euro.

Ein starkes Wachstum verbuchte auch der Handel mit den ASEAN-Staaten. Sowohl die Exporte (12,9%) als auch die Importe (7,1%) stiegen deutlich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Handelsvolumen belief sich damit in den ersten drei Monaten auf insgesamt 16,0 Milliarden Euro (1Q 2016: 14,8 Mrd. EUR). Vor allem die starken Exportzuwächse nach Kambodscha (449,4%), Indonesien (37,1%), Vietnam (11,1%) sowie Singapur (10,6%) trugen hierzu bei. Importseitig stiegen insbesondere die Einfuhren aus Myanmar (59,6%), Philippinen (22,2%) und Malaysia (19,7%).

Der OAV vertritt als Netzwerk der deutschen Asienwirtschaft Unternehmen aller Branchen und Größen. Seit seiner Gründung im Jahr 1900 wirkt der OAV erfolgreich als Plattform für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch und die Strategiediskussion. Der OAV ist einer der Träger des Asien-Pazifik Ausschusses der deutschen Wirtschaft. Vorsitzender des OAV ist seit November 2014 Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstands, Jungheinrich AG.
Finanzen / Bilanzen
[pressebox.de] · 21.06.2017 · 11:46 Uhr
[0 Kommentare]
 
Grüne und FDP wollen von Faeser hartes Durchgreifen gegen Islamisten
Berlin - Aus den Fraktionen der Ampel-Parteien steigt der Druck auf Bundesinnenministerin Nancy […] (00)
Diablo IV: Saison 4 – Frische Beute ist auf dem Weg zu uns
Am 14. Mai erscheint das bisher größte Inhaltsupdate für Diablo IV in Saison 4: Frische Beute. […] (00)
Der FC Bayern und Plan D: Wer wird der neue Trainer?
München (dpa) - Kein Xabi Alonso. Kein Julian Nagelsmann. Kein Ralf Rangnick. Der FC Bayern […] (00)
Britney Spears: Scheidung ist durch
(BANG) - Britney Spears und Sam Asghari haben in ihrer Scheidung eine Einigung erreicht. Das […] (00)
«Border Patrol Südamerika» wandert zu ntv
Grenzpatrouillen sind im deutschen Fernsehen beliebt, mehrere Fernsehsender haben Versionen von «Border […] (00)
Starbucks stürzt ab: Erwartungen klar verfehlt
Die Kaffeehauskette Starbucks hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2024 mit einem Umsatz […] (00)
 
 
Suchbegriff

Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News