Der CFD-Handel: Nur erfahrenen Anlegern zu empfehlen

CFD steht für Contracts of Difference. Die Anlageform, die nur etwas für erfahrene Spekulanten ist, setzt auf den Derivate-Handel. Mit normalen Handelsformen wie an den herkömmlichen Börsen hat der Handel von CFDs nichts mehr gemein. Die Anlageform ist viel risikoreicher als der Handel mit Aktien und Optionsscheinen und daher nur etwas für erfahrene Anleger. Ein erhöhtes Risiko bietet demnach auch eine Chance auf einen erhöhten Gewinn. Dieses Verhältnis ist bei den CFDs sehr ausgeprägt, da sich mit wenig Kapitaleinsatz große Handelsvolumen ergeben können. Eine vielversprechende Hebelwirkung ist möglich. Gleichzeitig kann der Handel jedoch auch zu großen Verlusten führen. Der Anleger erwirbt bei einem Kauf Forderungen, häufig in Form von Aktien. Möglich ist aber auch der Handel anderer Werte wie zum Beispiel Rohstoffe oder Indizes. Der Anleger erlangt eine Beteiligung ausschließlich über die Entwicklung des Kurses. Im folgenden Artikel werfen wir einen detaillierten Blick in den Derivate-Handel.
CFDs handeln
Wertpapiere und CFDs werden an deutschen und ausländischen Börsen gehandelt. Alternativ besteht die Möglichkeit, über sogenannte CFD Broker einen Zugang zum Börsenhandel zu erhalten. Broker sind ausnahmslos online tätig. Über die Plattform erhält der Anleger den Zugang zum Börsengeschehen. Je nach persönlicher Risikoneigung und persönlicher Erfahrung gibt es verschiedene Broker, die ihre Dienste im Internet zur Verfügung stellen.
Tipps für Interessenten
Auch wenn CFDs nur etwas für erfahrene Anleger sind und möglicherweise mit hohen Verlusten zu rechnen ist – mit den folgenden Tipps kann der Einstieg in diese spekulative Anlageform gelingen. Schließlich hat jeder irgendwann einmal angefangen. Zunächst gilt: Informieren Sie sich ausreichend wie CFDs gehandelt werden. Die einzelnen Broker bieten in der Regel kostenlose Videos oder Webinare an, um Sie mit den Basics der Materie vertraut zu machen. Informieren Sie sich über Begrifflichkeiten wie Margins, Spreads und Lots. Sie sollten damit vertraut sein und wissen, was man darunter im CFD-Handel versteht. Um sich für den passenden Broker zu entscheiden, ist ein gewisses Hintergrundwissen erforderlich. Aus diesem Grund gilt folgenden Reihenfolge: Erst informieren, dann Broker wählen. Parallel dazu: Immer wieder bestimmte Aspekte nachlesen und sich über Details informieren. Erst dann sollte man tatsächlich investieren.

